Alpenverein

10.07.2014

Bergmesse im Tal

Alpenverein-Vorsitzender Werner Felkel (rechts) überreichte am Ende des Gottesdienstes mit Pater Anton Karg (links) Erinnerungsgeschenke.
Bild: Kuno Leser

Jubiläumsgottesdienst findet wegen schlechten Wetters in Kirche statt

Der Wettergott meinte es nicht gut mit dem Alpenverein Donauwörth. Es regnete den ganzen Tag. Deshalb fand der Gottesdienst in der Pfarrkirche im Tal statt.

Rund 150 Bergfreunde – mit dabei: eine Bläsergruppe der Stadtkapelle – waren nach Hinterhornbach gereist, um zum 40. Mal mit „Bergpfarrer“ Pater Anton Karg die Messe unter freiem Himmel zu feiern. Hinterhornbach ist so etwas wie die zweite Heimat der Donauwörther Alpenverein-Sektion, da sich dort ihr Arbeitsgebiet befindet. Sie hat nicht nur die anspruchsvolle Route des „Bäumenheimer Wegs“ zum 2593 Meter hohen Hochvogel zu betreuen, sondern auch den Weg zum Hornbachjoch und den Anstieg zur Hermann-von-Barth-Hütte über die Schönegger Scharte.

Wie Pater Karg in seiner Predigt ausführte, laufen Gott und seine Schöpfung in den Bergen zusammen. Es tue gut, aus der Enge des Tals hinaufzusteigen in die Weite der Höhe, den Alltag zurückzulassen, frei zu sein, die majestätische Ruhe zu empfangen und letztlich Gottes Nähe in seiner Schöpfung zu erfahren. Mit einem „Berg heil“ und dem ergreifenden Hymnus „Großer Gott, wir loben Dich“ galt der Bergsommer 2014 als eröffnet.

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Vorsitzender Werner Felkl dankte Pater Karg, der wohl als Einziger bei allen 40 Bergmessen mit dabei war. Felkl skizzierte Karg als Priester, Bergsteiger und vor allem als Mensch und lobte sein herzliches Verhältnis zum Donauwörther Alpenverein.

In seinem Rückblick erinnerte Felkl daran, dass es 1975 Karg und der damalige Vorsitzende Gustl Dinger waren, die die erste Bergmesse der Sektion auf dem Gipfel des Hochvogels organisierten. Zum Jubiläum sei man deshalb wieder ins Hornbachtal gekommen. Mit einem Dank und Erinnerungspräsenten bedachte Felkl Pater Karg und die ehemaligen Vorsitzenden der Sektion. Felkl würdigte auch alle Helfer und Mitarbeiter, sei es beim Wegebau im Hornbachtal und der Heimat oder innerhalb der Sektion. Nach der Messe geplante Touren fielen zum großen Teil dem Regen zum Opfer. So blieb es bei einer ausgiebigen Mittagsrast im Gasthaus, bei der Bläsergruppe zur guten Stimmung beitrug. (dz)

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