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Konzert

05.01.2018

Besondere Klänge in besonderer Atmosphäre

Von „Pachelbels Canon“ über „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ bis „Let it Go“ war alles dabei: Der Musikverein Fünfstetten zeigte sich beim Konzert in vielen Genres stilsicher.
Bild: Helmut Haunstetter

Das Jahr schloss für den Musikverein Fünfstetten mit wunderbaren Kompositionen in der illuminierten Kirche.

Fünfstetten Der Musikverein Fünfstetten hatte zu seinem Jahresschlusskonzert in die Pfarrkirche St. Dionysius eingeladen, die durch ihre atmosphärische Illuminationen einen ganz besonderen Rahmen für die musikalische Darbietung bot. Als Auftakt präsentierte das Jugendblasorchester sein Können, das sogleich mit dem karibisch-beschwingten „Mary’s Boy Child“ die Marschrichtung abseits der bekannten Wege einschlug. Dass sie auch auf dem traditionellen Pfad zuhause sind, zeigten sie mit „A Sheperd’s Carol“, das auf dem traditionellen englischen Weihnachtslied „The First Noel“ basiert.

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Die Stammkapelle stieg sodann mit der eindrucksvollen Titelmelodie der Serie „Game of Thrones“ in ihr Programm ein. Der bombastische Klang zeigte in der Kirche seine ganz besondere Wirkung. Mit „Venite Adoremus“ (Adeste Fidelis) wurde dann auch von den „Großen“ ein musikalischer Vorbote des herannahenden Weihnachtsfestes präsentiert.

Was wäre diese Jahreszeit ohne den bekannten Märchenfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“? Die Titelmelodie erfreut sich großer Beliebtheit und ist jedes Jahr im Konzert der Fünfstettener ein musikalischer Wunschtitel. Ein Wunsch, den der Musikverein gerne erfüllt. Keine Wünsche ließ auch das anschließende Stück „Pachelbel’s Canon“ offen. Diese berühmte Komposition in D-Dur von Johann Pachelbel gehört zu den klassischen Werken, die auch musikalischen Laien nach wenigen Takten ein Begriff sind.

Besondere Klänge in besonderer Atmosphäre

Zu Liedern mit Ohrwurmcharakter im Popbereich gehört „Let It Go“ aus dem Disney-Film „Die Eiskönigin – Völlig unverfroren“. Das anspruchsvolle Arrangement wurde von den Musikern bravourös gemeistert.

Wieder zurück in klassischen Gefilden begeisterte die „Romanze in F“ aus dem Violinenkonzert op. 50 von Ludwig van Beethoven und zauberte noch einmal den einen oder anderen Aha-Moment bei den Zuhörern herbei, bevor Jugend- und Stammkapelle zum gemeinsamen Finale mit dem irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ ansetzten. Lang anhaltender, frenetischer Applaus verlangten nach einer Zugabe und so wurden die Zuhörer mit „Stille Nacht, heilige Nacht“ in den Abend entlassen. Jedoch nicht, ohne vorher noch einmal beim kleinen Weihnachtsmarkt im Pfarrhof vorbeizuschauen, den der Musikverein mit tatkräftiger Unterstützung der Jugend für seine Gäste anbot. Fazit: Schön war’s – und hoffentlich im nächsten Jahr wieder ... (dz)

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