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Donau-Ries-Kreis

24.01.2021

Blick in Glaskugel: Wie wird das Jahr 2021 im Donau-Ries-Kreis?

Eine der Fragen, die unsere Leser im Jahr 2021 beschäftigt: Kann man in diesem Sommer im erneuerten Freibad in Donauwörth schwimmen?
Foto: Barbara Wild

Plus Unsere Leser haben einen Blick in die Glaskugel geworfen: Zehn Einschätzungen, was im Donau-Ries-Kreis passiert.

Wie wird das Jahr 2021? Unsere Leser haben wieder einen Blick in die Glaskugel geworfen. Wir haben in bewährter Tradition Anfang des Jahres zehn Ja-/Nein-Fragen gestellt. Per Coupon konnte man seine ganz persönlichen Erwartungen für die kommenden Monate der Redaktion mitteilen. Nun sind die Stimmen ausgewertet, die Ergebnisse stehen fest.

Die Umfrage ist trotz der hohen Zahl an Rückläufern – es haben sich wieder deutlich mehr als 100 Personen beteiligt – nicht repräsentativ, aber Tendenzen sind erkennbar. Bei einigen Themen sind sich die Leser praktisch einig, beispielsweise ob es heuer wieder ein Wemdinger Christkind geben wird oder ob das nordschwäbische Literaturfestival stattfinden kann. Eine eindeutige Antwort auf die Fragen kann aber sowieso nur eines geben: Das Jahr 2021 – wobei vieles natürlich von den Entwicklungen der Corona-Pandemie abhängig ist. Hier sind Ihre Prognosen:

1) Kann man noch in diesem Sommer im „neuen“ Donauwörther Freibad planschen?

Gleich bei unserer ersten Frage gibt es zwei Faktoren zu beachten. Zum einen: Wird die Baustelle am Donauwörther Schellenberg rechtzeitig fertig, sodass man dort in dieser Saison Badegäste begrüßen kann. Und zum anderen spielt hier natürlich auch die Pandemie mit hinein. Denn selbst wenn die Arbeiten gemäß Zeitplan laufen, könnte es ja sein, dass Freibäder aus Gründen des Infektionsschutzes nicht wie gewünscht öffnen können. Die Mehrheit unserer Leser ist in dieser Frage jedenfalls skeptisch: 53 Prozent glauben, dass es in diesem Jahr nichts wird mit Schwimmen, Planschen, Rutschen, Springen und Sonnen im „neuen“ Donauwörther Freibad.

2) Gibt der Harburger Stadtrat grünes Licht für einen Waldkindergarten?

Eine Elterninitiative aus Harburg hatte die Idee vorgebracht, ob nicht ein Waldkindergarten als zusätzliches Betreuungsangebot eingerichtet werden sollte. Der Stadtrat befasste sich im Vorjahr auch schon mit dem Thema, entschied dann aber mehrheitlich, einen Beschluss auf 2021 zu vertagen – erst nach den Haushaltsberatungen, wenn die finanzielle Lage der Stadt klarer ist, wolle man sich dazu festlegen. Bei unserer Prognose für dieses Jahr ist die Tendenz mit satten 87 Prozent jedenfalls mehr als klar: Das Gremium ebnet den Weg für einen Waldkindergarten in der Burgstadt.

3) Wird die Verwaltungsgemeinschaft Rain aufgelöst?

Ja, das wird passieren. So ist zumindest die Mehrheitsmeinung (69 Prozent) der Personen, die bei unserer Aktion mitgemacht haben. Prinzipiell herrscht ja auch unter den Beteiligten – das sind die Stadt Rain sowie die Gemeinden Genderkingen, Holzheim, Münster und Niederschönenfeld – Einigkeit. Die entscheidende Frage ist, ob der Landtag in diesem Jahr die Trennung absegnet und diese dann auch faktisch erfolgen kann. Danach soll eine eigene Verwaltungsgemeinschaft mit den vier Gemeinden gegründet werden.

4) Kann die Dauerchlorung des Trinkwassers in Donauwörth beendet werden?

Dauerthema Dauerchlorung: Dieses für viele Bürger leidige Thema schlug erstmals im Februar des vergangenen Jahres auf. Im Leitungsnetz wurden Keime nachgewiesen: Abkochanordnung, Abkochanordnung aufgehoben, neue Abkochanordnung. Es war ein Hin und Her für Teile der Donauwörther Bevölkerung. Seit Mitte August wird nun gechlort. Eine Hoffnung auf Besserung besteht derweil im Bau des neuen Hochbehälters in der Parkstadt. Die Fertigstellung ist aber frühestens für Ende des Jahres anvisiert. 57 Prozent unsere Leser glauben, dass 2021 komplett weitergechlort werden muss.

5) Wird der Ligapokal im Fußballkreis Donau oder Augsburg fortgesetzt?

An Fußball im Amateurbereich ist derzeit nicht zu denken – wie schon in weiten Teilen des Vorjahres. Als „Pufferwettbewerb“ hat der Bayerische Fußballverband den Ligapokal ins Leben gerufen. Während im Kreis Donau schon einige Partien absolviert wurden, hätte im Kreis Augsburg im März der Anpfiff erfolgen sollen. 55 Prozent unserer Leser sind aber der Ansicht, dass der Pokalwettbewerb heuer nicht mehr ausgetragen wird.

6) Steigt die Arbeitslosenquote im Landkreis auf 3 Prozent?

In dieser Frage erwarten immerhin 58 Prozent unserer Leser, dass die Folgen der Pandemie durchschlagen. Das wären freilich schlechte Nachrichten für die heimische Wirtschaft und für viele, viele Arbeitnehmer. 2020 hatte die Arbeitslosenquote im Donau-Ries-Kreis im Jahresdurchschnitt bei 2,2 Prozent gelegen. Höchstwert war im August mit 2,5 Prozent, im Februar waren es nur 1,9 Prozent.

7) Erfreut 2021 wieder ein Wemdinger Christkind die Kinder?

Vielleicht schwingt hier schon die Hoffnung auf ein „normales“ Weihnachtsfest 2021 mit – aber überwältigende 94 Prozent sind überzeugt, dass es in Wemding wieder ein Christkind geben wird. Wegen Corona konnte die beliebte Aktion im vergangenen Jahr bekanntlich nicht durchgeführt werden.

8) Kann das nordschwäbische Literaturfestival im März über die Bühne gehen?

Ähnlich klar wie in Sachen Christkind ist die Meinung bezüglich des nordschwäbischen Literaturfestivals. Dieses Gemeinschaftsprojekt der Schwabenakademie Irrsee und der Landkreise Donau-Ries und Dillingen hätte eigentlich im vorigen Frühjahr stattfinden sollen. Aber dann kam der Lockdown. Der zweite Versuch ist für 8. bis 28. März 2021 geplant. Doch unsere Leser sind wenig zuversichtlich, 92 Prozent sehen hierfür schwarz.

9) Dürfen die Donauwörther Kinder dieses Jahr ihren Schwäbischwerder Kindertag feiern?

Auch der Schwäbischwerder Kindertag im Juli fiel der Pandemie zum Opfer. Es war schon das zweite Mal in Folge, dass der große Kindertag ausfiel, denn 2018 war er im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser gefallen. Es war angedacht, dass der Kindertag den gewohnten Rhythmus verlässt und heuer über die Bühne geht. Mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Teilnehmer unserer Prognose-Aktion glauben aber, dass die Großveranstaltung wieder gestrichen werden muss.

10) Können die Monheimer Turner in eine reguläre Zweitliga-Saison starten?

Die vergangene Saison war bereits in abgespeckter Form begonnen worden, ehe sie schließlich ganz abgebrochen und annulliert wurde. Die Vertreter des TSV Monheim hatten bei einer Abstimmung für eine Fortsetzung plädiert, wurden aber überstimmt. Die Hoffnung der Monheimer ruht nun auf 2021 mit einer „normalen“ Saison mit acht Vereinen pro Zweitligastaffel – allerdings glaubt eine Zwei-Drittel-Mehrheit (67 Prozent) unserer Leser, dass das nicht klappen wird.

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