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Bodenschätze und ihre Kehrseite im Landkreis

Kommentar Von Wolfgang Widemann
27.01.2019

In der Region werden Kalkstein, Sand und Kies abgebaut. Dies hat Vor- und Nachteile. 

Der Landkreis Donau-Ries ist reich an Bodenschätzen. Gold, Silber und Kupfer sind es zwar nicht, aber auch mit Kalkstein, Sand und Kies lässt sich Geld verdienen. Dies zeigt sich daran, dass sich in der Gegend eine Reihe von Firmen niedergelassen und etabliert hat. Sie bieten Hunderten von Menschen einen Arbeitsplatz und zahlen ordentlich Gewerbesteuer.

Der Abbau von Kalkstein, Sand und Kies bringt aber mit sich, dass gewaltige Eingriffe in die Landschaft nötig sind. Dass dies – soweit irgendwie möglich – schonend für die Natur geschehen muss, ist klar. Was absehbar ist: Die Unternehmen müssen immer neue Abbaugebiete erschließen, um an die Rohstoffe zu gelangen.

Weil die Gesellschaft zunehmend sensibel auf solche Maßnahmen reagiert, sind die Betriebe gut beraten, dies transparent zu gestalten und die Bürger in der Umgebung frühzeitig mit einzubeziehen. Auf diese Weise lassen sich Konflikte vermeiden.

So gesehen ist die Firma Märker sicher gut beraten, bei ihren Steinbruch-Plänen weiter den eingeschlagenen Weg zu gehen.

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