26.03.2009

Boxkampf in Schäfstall

Donauwörth-Schäfstall (andi) - Seit bereits 40 Jahren führt die Theatergruppe der Landjugend Schäfstall traditionell um die Osterzeit auf ihrer Dorfbühne im Gasthaus Schiffelholz ein Theaterstück auf. Dieses Jahr müssen die Gäste besondere Lachmuskeln mitbringen - es werden im Jubiläumsjahr zwei Stücke aufgeführt. Unter der Regie von Gottfried Heckel wird das Lustspiel in drei Akten von Walter G. Pfaus aufgeführt: "Der Entenkrieg von Entenhausen".

Unfreiwilliges Bad genommen

Dabei dreht sich alles um den Bürgermeister Anton Kraxler (Hannes Leinfelder), der endgültig genug hat. Er hat ein unfreiwilliges Bad im Ententeich genommen. Unfreiwillig deshalb, weil der Pfarrer (Andreas Müller) angeblich seine Hand im Spiel hatte. Und das auch noch vor den Augen von Sophie Sutter (Barbara Reitschuster), dem "Sprachrohr" der Gemeinde. Das kann und will sich der Bürgermeister nicht mehr gefallen lassen. Er fordert den Pfarrer, seinen ehemals besten Freund und Schulkameraden, zum Boxkampf heraus. Sophie Sutter wird beauftragt eine Umfrage im Dorf abzuhalten, ob die Bürger mit dem Boxkampf einverstanden sind. Da es Sophie nicht so genau nimmt, und 95 Prozent dafür sind, will nun Irma Wimmer (Franziska Leix) die Pfarrgemeinderatsvorsitzende diesen Unsinn mit aller Macht verhindern und den Bischof einschalten.

Als dann noch als Ringrichter Udo Schröder (Peter Müller), der Neffe der Pfarrersköchin und Freund der Tochter des Bürgermeisters (Veronika Albrecht) fungieren soll, ist das Schlamassel perfekt. Wie der Kampf ausgeht, wird nicht verraten ...

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Noch ein Einakter dazu

Das zweite Stück, der Jubiläumseinakter, nennt sich "Die lebendige Leich von Michl Lang". Auch hier ein Blick in den Inhalt. Dabei möchte Franz Klinger (Josef Bullinger) sein Testament machen. Er traut aber seiner Verwandtschaft nur sehr bedingt. Deshalb fingiert er sein Ableben und lädt alle möglichen Erben zur Testamentseröffnung. Das Vorhaben ist nicht so einfach wie gedacht, trotzdem bringt es die erwünschten Erkenntnisse über seine "saubere Verwandtschaft". Durch Kontaktaufnahme mit dem Reich der Toten gelingt es schließlich, die optimale Vermögensverteilung zu erreichen, bei der so mancher arg dumm schaut.

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