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Partnerschaft

23.04.2015

Brücke zwischen Betrieb und Schule

Der Vertrag zur Schulpartnerschaft wurde von Johann Sailer, Geschäftsführer von GEDA-Dechentreiter und Rektor Gerhard Härpfer von der Realschule Rain unterzeichnet (sitzend von links). Die Zusammenarbeit stärken werden auch (von links) Konrektor Johann Leinfelder, Lehrerin Ulrike Obermayer, Barbara Frank (GEDA), Stefan Schweitzer (GEDA), IHK-Regionalgeschäftsführerin Bettina Kräußlich, IHK-Projektleiter Jürgen Korschinksy und Johann Rieblinger (GEDA).
Bild: Brigitte Bunk

Realschule Rain und GEDA unterzeichnen Kooperationsvertrag

Die Schulpartnerschaft zwischen der Realschule Rain und der Bäumenheimer Firma GEDA Dechentreiter ist nun offiziell. Realschulrektor Gerhard Härpfer und GEDA-Geschäftsführer Johann Sailer haben beim Treffen in den Räumen des Unternehmens die offizielle Vereinbarung samt Urkunde unterschrieben, welche IHK-Projektleiter Jürgen Korschinsky vorbereitet hatte. Härpfer freute sich, dass die Chemie zwischen dem Bauaufzughersteller und der Schule von Anfang an gepasst habe und realisierbare Bausteine eine andauernde solide Zusammenarbeit ermöglichen.

Nach dem Treffen in der Schule folgte nun die zweite Begegnung im Betrieb, wo den Schülern die Möglichkeit geboten wird, ihr Praktikum oder Schnuppertage zu absolvieren, um festzustellen, ob die eigenen Stärken und Schwächen zum Berufswunsch passen. Betriebsführungen für die achten Klassen sind ebenfalls geplant. Wirtschaftsfachlehrerin Ulrike Obermayer wird sogar selbst in die Firma „hineinschnuppern“, um ihre Erfahrungen aus dem eigenen Erleben heraus weitergeben zu können.

Beginnt der Absolvent der Realschule dann eine Lehre bei GEDA, hätte er auch die Möglichkeit zur Übernahme. „Im Unternehmen legt man die Basis. Wenn der Mitarbeiter sagt, in der Firma hab’ ich mich wohlgefühlt, hat man die Chance, dass er nach einem Studium wieder zurückkommt“, meinte der kaufmännische Leiter Stefan Schweitzer, der sich mit Geschäftsführer Sailer und IHK-Projektleiter Korschinsky über den Stellenwert der Fachkräftesicherung in der Region einig war.

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Eine Vielzahl an Ausbildungsangeboten

GEDA hat derzeit 34 Auszubildende vom kaufmännischen bis zum produktionstechnischen Bereich, wie Barbara Frank von der Personalabteilung bestätigte. Dies sind angehende Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik, Mechatroniker, Industrie-, Verfahrens- und Konstruktionsmechaniker. Bei der Vielzahl der Ausbildungsmöglichkeiten, die es heutzutage gebe, wolle die IHK mit der Schulpartnerschaft eine Brücke schlagen zwischen den Betrieben und Schulen, erklärte Bettina Kräußlich. Dabei werde ein starker Fokus auf die duale Berufsausbildung gelegt, meinte die IHK-Regionalgeschäftsführerin Nordschwabens.

GEDA hat 450 Mitarbeiter. 360 davon arbeiten im Stammwerk in Bäumenheim, die weiteren Niederlassungen in Gera, Houston/Texas, Moskau und Istanbul und das weltweite Servicenetzwerk werden von hier aus gesteuert. (bbk)

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