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Niederschönenfeld

28.08.2020

Bürgermeister Stefan Roßkopf motiviert es, Menschen zu helfen

Stefan Roßkopf zieht eine erste Bilanz nach 100 Tagen, die er als ehrenamtlicher Bürgermeister von Niederschönenfeld im Amt ist.
Bild: Fabian Kapfer

Plus Stefan Roßkopf, neuer Bürgermeister in Niederschönenfeld, hat in den ersten 100 Tagen einiges angepackt. Dabei gab es für ihn positive und auch lehrreiche Erfahrungen.

Als sich Stefan Roßkopf in der Gemeindekanzlei Niederschönenfeld auf seinen Bürostuhl setzt, resümiert er: „Die ersten 100 Tage im Amt waren schon ziemlich stressig. Aber ich wusste worauf ich mich einlasse, und mir macht es Spaß.“ Roßkopf hat seit seinem Amtsantritt als ehrenamtlicher Bürgermeister im März bereits einige Projekte in Angriff genommen. Dabei sei der Start natürlich nicht gerade einfach verlaufen, da unmittelbar nach dem Wahlsonntag der Lockdown begonnen habe, erinnert er sich zurück.

Im Niederschönenfelder Kindergarten wird mehr Platz benötigt

Ein dringendes Projekt, das er rasch angepackt habe, sei der Erweiterungsbau des Kindergartens: „Das ist ein absolutes Muss, weil wir dort einfach mehr Platz benötigen. Allerdings habe ich bei diesen Planungen auch die Erfahrung gemacht, dass ein zügiger Bau durch viele Gespräche wegen zahlreichen Auflagen und Anliegen vieler Abteilungen etwas gebremst wird“, sagt Roßkopf, der die Gespräche gerne schneller abgeschlossen hätte.

Ein weiterer Punkt seien die Erneuerungsarbeiten der Kanal- und Wasserleitungen in der Gartenstraße und der Rainer Straße in Feldheim, betont der Bürgermeister: „Das sind Baumaßnahmen, die in die Millionen gehen und die wir aufgrund der Förderungen auch rechtzeitig beenden müssen.“ Zudem forciert Roßkopf, dass der Glasfaserausbau in der Gemeinde zeitnah abgeschlossen wird. Er kündigt an: „Es stehen noch einige Gebäude aus, allerdings bin ich guter Dinge, dass wir bald damit fertig werden.“

Neubau der Lechbrücke auf der B16 als großes Projekt

Ein großes Thema werde auch der Neubau der Lechbrücke auf der B16 werden, dort will Roßkopf „auf jeden Fall die Anliegen der Gemeinde einbringen“. Weiter stehe der Neubau der Grundschule genauso an wie die Bauarbeiten in der Mittelschule in Rain, informiert der Bürgermeister. Seine Bilanz nach den ersten 100 Tagen fällt trotz der erschwerten Bedingungen durch die Corona-Pandemie positiv aus. „Es ist nie langweilig geworden, und es hat auch schon einige schöne Momente gegeben, auch wenn es viel Arbeit war. Die Zeit ist auf jeden Fall sehr schnell vergangen.“

Neben seinem Beruf könne er das Ehrenamt als Rathauschef gut ausüben, auch weil ihm sein Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten ermögliche. „Das ist schon ein großer Vorteil, dadurch kann ich auch fast alle Termine wahrnehmen“, freut sich Roßkopf.

Stefan Roßkopf: "Die Mannschaft und die Kommunikation untereinander passt"

Dennoch beschreibt er das Amt als Vollzeitjob, bei dem er viele Abende nun mit Sitzungen und sonstigen Treffen verbringe. Für Roßkopf eine Veränderung, bei der die positiven Aspekte überwiegen: „Es ein sehr schönes Gefühl, wenn man schnell anderen Menschen helfen und ein Thema vorantreiben kann. Das motiviert mich sehr, weitere Aufgaben selbstbewusst anzupacken. “

Freude hätten ihm außerdem die zahlreichen Gespräche bereitet, die er mit den Mitarbeitern der Gemeinde geführt habe. „Es hat Spaß gemacht, zu sehen, dass die Mannschaft und die Kommunikation untereinander passt“, berichtet er. Besonders die Besuche im Kindergarten hätten ihm schon einige schöne Momente bereitet. Neben den anstehenden Großprojekten will Roßkopf sein Augenmerk in Zukunft auch weiter auf kleinere Anliegen richten.

„Es ist sehr wichtig, die Wünsche der Bürger zu berücksichtigen und auch kleinere Punkte umzusetzen. Dieses Jahr haben wir zum Beispiel beim Mähen der Gemeindewiesen darauf geachtet, dass die Blütenpflanzen stehen bleiben.“ Es gebe eben häufig auch kleine Sachen, die durch Veränderungen positive Effekte erzeugen könnten, findet Roßkopf.

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