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Donauwörth

11.03.2020

Bund stellt Hilfe für den Durchstich am Bahnhof in Aussicht

Beim Treffen von MdB Ulrich Lange (links), dem OB Armin Neudert (Mitte) und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer in Berlin.
Bild: BMVI

Plus Verkehrsminister Scheuer greift das Donauwörther Anliegen zum Bahnhofsausbau auf - inklusive Durchstich Richtung Airbus-Werk.

In der Debatte um den weiträumigen Umbau des Bahnhofs – inklusive Durchstich in Richtung Airbus-Werk – in Donauwörth kündigt sich ein Durchbruch an: Auf Ersuchen des Nördlinger Bundestagsabgeordneten Ulrich Lange hat Verkehrsminister Andreas Scheuer (beide CSU) eine finanzielle Unterstützung des Bundes in Aussicht gestellt.

Neben dem Bau der Personenunterführung („Durchstich“) dürfte damit auch die Sanierung des Empfangsgebäudes näherrücken.

Bundesregierung will Stärkung des Schienenverkehrs

Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, unter anderem zuständig für die Verkehrsprojekte des Bundes, weist darauf hin, dass die Stärkung des schienengebundenen öffentlichen Personenverkehrs „ein wesentliches Anliegen der Bundesregierung“ sei.

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Um den zukünftigen infrastrukturellen Voraussetzungen gerecht zu werden, soll der Schienenverkehr attraktiver und leistungsfähiger gestaltet werden. Hierzu gehören aus Sicht von MdB Ulrich Lange und des Donauwörther Oberbürgermeisters Armin Neudert auch der Ausbau des Donauwörther Bahnhofes. Die CSU-Politiker hatten deshalb Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer um finanzielle Unterstützung beim Durchstich des Bahnhofes in Richtung Airbus Helicopters und bei der Sanierung des Empfangsgebäudes gebeten. In einem Schreiben hat Lange den Bundesverkehrsminister darauf hingewiesen, dass durch Änderungen des Bundesprogramms des Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (GVFG) die Grunderneuerung von bestehenden Anlagen möglich sei.

Rund 5700 Airbus-Arbeiter erhalten direkten Zugang zum Bahnhof

Ab 2025 stehen laut Lange Finanzmittel des Bundes von jährlich zwei Milliarden Euro zur Verfügung. Den Durchstich in Richtung Industriestraße begründete Lange beim Minister damit, „dass rund 5700 Mitarbeiter des Flugzeugherstellers Airbus Helicopters Donauwörth dadurch einen direkten Zugang vom Bahnhof zum Betriebsgelände hätten“.

Zur Freude von Lange und Neudert hat Scheuer beide Donauwörther Projekte aufgegriffen und zeigte Lösungswege auf: Der Verkehrsminister betonte, dass die Frage einer möglichen anteiligen Finanzierung für die Personenunterführung im Bahnhof im Rahmen des GVFG vom Freistaat Bayern „aufgegriffen und für eine entsprechende Beantragung vorgesehen werden“ könne. Auch aus Sicht des Ministers ist eine Verbesserung des „Zugangs zu den Bahnsteigen des Bahnhofs Donauwörth und eine bessere Erschließung sehr zu unterstützen“. Deshalb werde er die bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer „auf dieses Projekt hinweisen und ihr eine Finanzierung über das GVFG vorschlagen“. Damit könne sich, wie Lange mitteilt, der Bund aus dem Topf des GVFG an den Finanzierungskosten beteiligen.

"Hervorragende Nachrichten für Donauwörth"

Für den Donauwörther Bahnhof sagte Minister Scheuer zu, „dass wir das im Eigentum der DB AG befindliche Empfangsgebäude für eine Aufnahme in die Säule 3 der Förderinitiative zur Attraktivitätssteigerung von Bahnhöfen vorsehen werden“.

Lange und OB Neudert sind sich darin einig, dass „das hervorragende Nachrichten für Donauwörth sind. Beide umstrittenen Projekte können durchgeführt und umgesetzt werden. Jetzt wird es uns gelingen, eine einheitliche Komplettsanierung des gesamten Bahnhofes umzusetzen“. (mit pm)

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