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Stadtrat

09.12.2013

CSU muss Stimmenkönige ersetzen

Georg Schmid, Maria Bauer und Dr. Bernd Lerch treten nicht mehr an. Gemeinsame Liste von zwei Ortsverbänden

Donauwörth Die CSU will bei den Kommunalwahlen im kommenden März mindestens ihre bisherigen neun Sitze im Stadtrat in Donauwörth verteidigen. „Dazu müssen wir Leidenschaft, Verantwortungsbewusstsein und Augenmaß zeigen“, appellierte Ortsvorsitzender Wolfgang Fackler. Der Landtagsabgeordnete rief gleich mehrmals zu Geschlossenheit auf. Es sei geglückt, eine Liste aufzustellen, „die ein gutes Angebot aus Kontinuität und Neuanfang ist“.

Langjährige Stimmenkönige werden den Christsozialen in der Großen Kreisstadt fehlen. Es ist also durchaus eine Zäsur, die zu bewältigen ist. Georg Schmid, Maria Bauer und Fraktionsvorsitzender Dr. Bernd Lerch werden nicht mehr antreten. „Ihr Engagement war vorbildlich“, anerkannte Fackler.

Es gehe darum, dem Wähler zu verdeutlichen, dass die CSU die „größte Zukunftskompetenz“ bieten könne. Es sei die Zeit gekommen, wo eine Auffrischung anstehe. „Es ist genügend Potenzial vorhanden“, meinte Fackler. Der Generationswechsel sei ein „normaler Prozess“. Fünf der bisherigen CSU-Stadträte würden sich erneut der Wahl stellen. Handwerker, Beamte, Unternehmer, Lehrer, Pensionäre und Angestellte seien auf der Liste vertreten. Das Durchschnittsalter gab der Vorsitzende mit 45 Jahren an. Die Altersspanne: von 26 bis 75 Jahren.

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Fackler listete im Beisein von Oberbürgermeister Armin Neudert, der bereits für seine Wiederwahl nominiert wurde, die politischen Handlungsfelder auf: Energieversorgung, solide Finanzen, Zusammenhalt und Balance in der Gesellschaft, Zusammenstehen für die Landwirtschaft, eine optimale Stadtentwicklung für die Wirtschaft sowie Familie und Beruf.

35 der 36 stimmberechtigten Mitglieder der Donauwörther und Riedlinger CSU-Ortsverbände akzeptierten die vorgegebene Reihung der Kandidaten auf der gemeinsamen Stadtratsliste.

Auf Platz eins kandidiert Wolfgang Fackler selbst. Der 38-jährige Jurist, Steuerberater und Profipolitiker erhofft sich ein gutes Ergebnis, „damit wir wieder maßgeblich an der Entwicklung unserer Stadt mitwirken können“. Die bisherige Kulturreferentin Barbara Kandler, seit zwölf Jahren im Stadtrat, rangiert auf dem zweiten Platz, gefolgt von Feuerwehrreferent Franz Ost (ebenfalls seit zwölf Jahren im Gremium) und Neuling Jonathan Schädle aus Auchsesheim. Der Vorsitzende der JU Donauwörth will, wie er sagte „junge Themen und junge Ideen“ forcieren.

Auf Platz fünf und sechs folgen mit Armin Eisenwinter und Johann Obermaier zwei „alte Hasen“. Sie bringen eine 18-jährige Stadtratserfahrung mit ein. Noch vor Birgit Rössle wird Paul Soldner aufgeboten. Der ehemalige Redakteur und jetzige Vorsitzende der Volkshochschule Donauwörth stellt eine Überraschung auf der Liste dar. Er setze sich gerne für Menschen ein, erklärte Soldner bei seiner Vorstellung.

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