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20.03.2009

Caritasverbände unterzeichnen Kooperationsvertrag

Donauwörth (pca) - Ambulant betreutes Wohnen für psychisch kranke oder behinderte Menschen gewinnt in der sozialpsychiatrischen Versorgung eine immer größere Bedeutung. Damit dies gelingen kann, brauchen die Betroffenen auf sie persönlich abgestimmte Hilfen in ihrem Lebensumfeld. Dazu wiederum ist eine enge Zusammenarbeit verschiedener Dienste und Hilfen nötig, die eng ineinandergreifen müssen.

Um dieses Ziel bestmöglich verwirklich zu können, haben nun die Caritas-Geschäftsführer der Caritasverbände für die Landkreise Aichach, Dillingen, Donau-Ries und für die Region Günzburg/ Neu-Ulm, Andreas Reimann, Stephan Borggreve, Martin Gaertner und Mathias Abel, eine Kooperationsvereinbarung im Caritas-Haus in Augsburg unterzeichnet und damit den "Caritas-Qualitätsverbund Ambulant Betreutes Wohnen für den Versorgungsraum Nordschwaben" ins Leben gerufen.

Prälat Peter C. Manz, Direktor des Augsburger Diözesan-Caritasverbandes, freute sich über die neue Zusammenarbeit. "Die psychisch kranken und behinderten Menschen werden davon profitieren, weil durch die Zusammenarbeit die fachliche Betreuung am Wohnort deutlich verbessert wird." Manz wertete den Caritas-Qualitätsverbund als einen Pionierschritt mit "Pilotcharakter" für andere Arbeitsbereiche der Caritas.

Der Hilfebedarf von psychisch kranken oder behinderten Menschen unterscheidet sich von Person zu Person. Eine ambulante Versorgung und Begleitung kann aber nur dann "der Förderung von seelischer Gesundheit, selbstständiger Lebensführung, Alltagskompetenz, strukturierter Tagesgestaltung, sozialen Kontakten und Teilhabe am Gesellschafts- und Arbeitsleben dienen", wie es in der Vereinbarung heißt, wenn die verschiedenen Hilfsangebote miteinander abgestimmt, kontinuierlich in enger Absprache auf die Situation hin angepasst, aber auch verlässlich geleistet werden.

Caritasverbände unterzeichnen Kooperationsvertrag

Den Klient ganzheitlich in den Blick nehmen

"Nur so wird der Klient ganzheitlich in den Blick genommen", sagte Dr. Christian Keck, der beim Diözesan-Caritasverband für die komplementären Dienste in den Fachgebieten Psychiatrie und Sucht zuständig ist, bei der feierlichen Unterzeichnung.

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