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Konzert

27.11.2018

Change auf Doubles Brettern

Change im Doubles Starclub in Donauwörth.
Bild: Helmut Bissinger

Das Publikum feierte die Band

Seit 30 Jahren stehen sie auf diversen Bühnen dieser Region und darüber hinaus. Am vergangenen Wochenende waren sie zu Gast bei Doubles Starclub – ein Aufschlag.

Alle Karten waren im Nu ausverkauft und der Laden voll bis auf den letzten Platz. „Ja, mittlerweile haben wir eine Fangemeinde“, so Sänger und Gitarrist Wolfgang Felkl. Change steht, wie der Name schon sagt, nicht nur für Coversongs, die in neuer Art und Weise interpretiert werden, sondern auch für eigene Musik.

Das sei mitunter auch das Geheimnis der seit über 30 Jahren existierenden Band. „Wir haben alle die Leidenschaft zur Musik, bringen Herzblut mit ein. Außerdem ist die Musik auch als Ventil für andere Dinge zu verstehen. Und dass wir eigene Songs schreiben, schweißt uns zusammen.“ Das zeigen die sieben Musiker auch auf den Brettern: Christian Ernst ist der Mann an den Tasten und zeigt sein Können in den eigenen Songs, wie beispielsweise „Seven Days“, aber auch in den gecoverten Stücken. Klaus Mathias (Schlagzeug) und Mike Sperl (Bass und Gesang) sind für die groovigen Beats verantwortlich. Stefan Ziegler, Markus Müller und Wolfgang Felkl stemmen mit ihren Gitarren, Solo- und Rhythmus-Gitarren, den einzigartigen Klangteppich. Neben Wolfgang Felkl als Sänger feierte nun Stefanie Schnell ihren ersten Auftritt bei Change. Da sie bereits in verschiedenen Bands gesungen hat, war das mit der Nervosität kein Problem. Gekonnt fügte sich Stefanie Schnell in das Gesamtbild ein und meisterte mit Bravour Duette wie auch Soli. Mit dem Stück „Start Again“ zeigte die Band, dass sie auch Breaks meisterlich geübt bewerkstelligen kann. „Irene“, ein eigener Song, zeugt von Kreativität, aber auch von musikalischen Einflüssen wie Deep Purple, Dire Straits und den Rolling Stones, um nur ein paar zu nennen. „Jumping Jack Flash“ begeisterte die Zuhörer und animierte zum Mitsingen und Mitklatschen. Ein von Coverbands selten gespieltes Stück, „Lucky Man“ von Emerson, Lake and Palmer, geleitete in eine kurze Pause, um mit noch mehr Elan in das zweite Set überzugehen. Ein besonderes „Schmankerl“ war „Hush“ von Deep Purple, das Klassik, vordergründig Werke von Johann Sebastian Bach, und Rock miteinander vereinte. Zu Recht wurden die Change-Musiker von ihren Fans auf der Bühne gefeiert. Ein gelungener Abend und ein Lob für über 30 Jahre Durchhaltevermögen. (dag)

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