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Kommunalwahl 2020

28.01.2020

Christoph Schmidt kandidiert in Harburg: Seine Unabhängigkeit sieht er als Vorteil

Foto: Izso

Plus Christoph Schmidt tritt als Bürgermeisterkandidat an. Dabei sucht er vor allem den persönlichen Kontakt und sieht Harburgs Plus auch in der geografischen Lage.

„ Christoph Schmidt für alle“ steht unübersehbar auf dem Wohnmobil des unabhängigen Bürgermeisterkandidaten, der ohne durch eine Parteibrille zu blicken oder hinter einem Parteiprogramm stehen zu müssen, die Nachfolge von Wolfgang Kilian antreten will. Jeden Sonntag ist der 34-Jährige mit seinem Gefährt in einem anderen Stadtteil unterwegs, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. Der persönliche Kontakt sei für ihn ganz wichtig. Hierbei könne er erfahren, was den Leuten auf den Nägeln brennt und sie von einem neuen Rathauschef erwarten.

Die Kandidatur hat sich Schmidt reiflich überlegt, ist es doch nicht einfach, ohne eine Partei im Hintergrund den Aufwand für eine Wahlkampagne zu meistern. Er ist zwar von der Wählergruppe „Unabhängig für Harburg “ nominiert, doch letztendlich hängt es an ihm alleine, genügend Wählerstimmen für sich zu holen.

Zentral im Landkreis

Getragen wird er dabei von der Überzeugung, dass nur ein überparteilicher und unabhängiger Bürgermeister die künftigen Herausforderungen der Stadt meistern könne, die mit ihrer zentralen Lage im Landkreis einen großen Vorteil habe. Neben Umweltschutz und Digitalisierung stehen für Schmidt folgende Themen auf der Agenda:

Familienpolitik: Großen Wert legt er auf eine Stadtpolitik, die den jungen Familien zugute kommt. Er will vor allem in der Kernstadt Alternativen anbieten, eigenen Wohnraum zu schaffen. Dies gehe innerhalb Harburgs derzeit nur durch Nachverdichtung. Möglichkeiten hierzu gebe es, weil eine ganze Reihe von Plätzen nicht bebaut seien. Um den Kindern auch zukünftig gute sportliche Voraussetzungen bieten zu können, müssten die Sportstätten modernisiert werden. Nachholbedarf gebe es vor allem bei den Gerätschaften in den Sporthallen. Zudem sollten die Spielplätze erweitert und dabei pädagogisch sinnvolle und naturnahe Erlebnisräume geschaffen werden. Zum Leben in einer Stadt gehöre darüber hinaus eine intakte Vereinslandschaft. Vereine sind für ihn ein unabdingbares Element für ein gutes soziales Miteinander.

Leben im Alter: Die Stadt muss mithelfen, dass Pflegebedürftige und deren Angehörige die bestmögliche Unterstützung erhalten, egal ob in einer Pflegeeinrichtung oder im häuslichen Umfeld. Wenn der örtliche Diakonieverein sein Seniorenheim erweitern will, müsse die Stadt dies aktiv unterstützen. Unabdingbar für Schmidt ist die Barrierefreiheit in den öffentlichen Einrichtungen der Stadt.

Tourismus: Ein gut ausgestatteter Bootsverleih für die Wörnitz , Fahrradständer im Stadtgebiet und ein Wörnitz-Radweg sollten Bestandteile Harburgs werden. Ein Natur-Lehrpfades wäre zudem ein interessantes Ausflugsziel. Den Fremdenverkehr sieht Schmidt als Wirtschaftsfaktor einer Kommune. (bs)

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