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Kommunalwahl 2020

28.01.2020

Claudia Müller will eine "Macherin" für Harburg sein

Setzt auf ihre Erfahrung: Claudia Müller, die Kandidatin der SPD bei der Bürgermeisterwahl in der Stadt Harburg
Foto: Izso

Plus Claudia Müller kandidiert als Bürgermeisterin in ihrer Heimatstadt Harburg. Sie steht für Familienfreundlichkeit und Bürgernähe.

Harburg Dass Claudia Müller sich um das Bürgermeisteramt in Harburg bewerben wird, pfiffen die Spatzen schon seit geraumer Zeit von den Dächern der Burgstadt. Die langjährige Frontfrau der SPD. war in den eigenen Reihen quasi gesetzt, wenngleich sie sich im Vorfeld gegen ihren parteiinternen Mitbewerber Peter Martin behaupten musste, sich aber deutlich (14:1 Stimmen) bei einer Abstimmung im Ortsverein durchsetzte.

Die gebürtige Harburgerin versteht sich als „Macherin“ – zupackend, geradlinig und mit Führungskompetenz ausgestattet, die sie sich in ihrem Beruf als Bauingenieurin und Abteilungsleiterin eines Planungsbüros für Tiefbau in nunmehr knapp 20 Jahren angeeignet hat. Teamfähigkeit und Einfühlungsvermögen bei Sorgen und Nöte ihrer Mitarbeiter gehören ebenso zu ihren Stärken, wie sie selbst betont.

Auf Augenhöhe mit den Bürgern

Im Falle ihrer Wahl will sie auf Augenhöhe mit den Bürgern die künftigen Aufgaben der Stadt angehen, dabei kommunikativ sein und die Belange aller Bevölkerungsgruppen so gut es geht berücksichtigen. Auf Kreisebene ist Müller stellvertretende SPD-Unterbezirksvorsitzende und kandidiert auf Platz acht der Kreistagsliste. Drei Schwerpunkte nennt sie, wenn es um die künftige Stadtpolitik geht:

Infrastruktur: Beim 88 Kilometer langen Straßennetz der Stadt sieht Müller großen Sanierungsbedarf, sowohl in der Kernstadt als auch in allen Stadtteilen. Der derzeitige schlechte Zustand sei der Tatsache geschuldet, dass der Straßenunterhalt in den zurückliegenden Jahren vernachlässigt worden sei. Gleiches gelte für die in die Jahre gekommenen Kanäle, die dringend saniert werden müssten.

Teilhabe für Senioren

Familienfreundliche Stadt: Die Kinderbetreuungseinrichtungen im Stadtgebiet brauchen laut Müller eine bessere personelle Ausstattung, weil kleine Kinder Nähe und Bezugspersonen benötigten. Zur Familienfreundlichkeit gehöre auch, die Belange der Senioren zu berücksichtigen und ihnen die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen. Die Barrierefreiheit sei hierbei ein wesentlicher Baustein. Darüber hinaus sollte die örtliche Diakoniestation seitens der Kommune weiter finanziell unterstützt werden. Damit vor allem junge Familien in Harburg bleiben oder in die Stadt ziehen, bedürfe es einer Nachverdichtung von Baulücken samt sinnvoller Sanierungen von Leerständen.

Bürgerfreundliche Verwaltung: Müller schwebt vor, als zentrale Anlaufstelle ein Bürgerbüro mit kundenfreundlichen Öffnungszeiten im Rathaus einzurichten. Bürger und Verwaltung sollten gleichberechtigte Partner sein. Verwaltung und Stadtrat sollten bei ihren jeweiligen Entscheidungen die Bedürfnisse und Interessen der Stadtteile mit all ihren unterschiedlichen Identitäten stets berücksichtigen. (bs)

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