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Donau-Ries

29.12.2020

Corona: 1000 weitere Impfdosen für den Donau-Ries-Kreis

Ab 4. Januar sollen die Impfzentren in Donauwörth und Nördlingen richtig in Betrieb gehen. Dann erwarten Hans Werner Felkl (links) und gKU-Arzt Herbert Schmid Landkreisbürger, die bereits Anspruch auf eine Impfung haben.
Bild: Wild

Plus Weitere 500 Dosen haben den Landkreis erreicht, am Mittwoch folgen weitere. Wie sie verwendet werden und wovon der Einsatz mobiler Teams in Heimen abhängt.

Tag eins nach den ersten 100 Impfungen mit dem Corona-Impfstoff des Herstellers Biontech/Pfizer im Landkreis Donau-Ries: Alle Impflinge haben den Piks gut überstanden und nach Aussage des Nördlinger Hausarztes und ärztlichen Koordinators für die mobilen Impfteams im Landkreis, Sebastian Völkl, geht es allen Personen gut. „Es gab keinerlei Komplikationen oder Nebenwirkungen“, sagt Völkl. „Man kann von einem gelungenen Impfstart sprechen.“

Während für die ersten 100 Landkreisbürger bereits jetzt klar ist, dass sie rund um den 18. Januar die wichtige zweite Impfdosis erhalten und dann sieben Tage später bereits gegen einen schweren Verlauf einer Coronainfektion geschützt sind, muss sich der Rest der Landkreisbürger vor allem in Geduld üben. Wer schon jetzt Anspruch auf einen Impftermin hat, muss angesichts der überlasteten Hotline zur Terminvergabe Durchhaltevermögen mitbringen. Zahlreiche Daten müssten abgefragt werden und ins EDV-System übertragen werden.

Ab 4. Januar wird im Donau-Ries-Kreis im größeren Stil geimpft

Bereits 200 berechtigte Personen – also neben den Bewohnern von Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie das Personal dieser Einrichtungen alle Personen über 80 Jahre – haben bereits ab 4. Januar einen Impftermin erhalten. Der kommende Montag ist dann der Tag, an dem mit dem Impfen wirklich im größeren Stil begonnen werden soll.

Nach Aussage des Landratsamtes Donau-Ries, in der koordinierende Stab des Katastrophenschutzes angesiedelt ist, ist am Dienstag eine weitere Lieferung von 500 Impfdosen im Landkreis angekommen. Für den Silvestertag, 31. Dezember 2020, wird die gleiche Menge erwartet. „Wir bitten um Verständnis, dass gerade in den ersten Tagen und Wochen bis mehr Impfstoff vorhanden ist, ausschließlich Angehörige der höchsten Priorität einen Impftermin erhalten können“, sagt die stellvertretende Landrätin Claudia Marb.

Mobile Teams impfen in den Donau-Rieser Seniorenheimen

In den Seniorenheimen wird das Impfen weiterhin von mobilen Teams umgesetzt. Kurzzeitig hatte eine neue Vorgabe aus dem Innenministerium für Verwirrung gesorgt. Denn der Aufklärungsbogen über mögliche Nachwirkungen wurde aktualisiert und es war zunächst nicht klar, ob die bisherigen Bögen gültig sind. Da viele Senioren gerade über die Feiertage diese Bögen zusammen mit Verwandten oder gesetzlichen Vertretern ausgefüllt hatten, wäre es ein zeitlicher Rückschlag gewesen, das neu zu organisieren. „Die bisherigen Bögen sind weiterhin gültig und die Aktualisierung sind nur kleine Details“, erklärt Völkl.

So können wie geplant am Mittwoch rund 40 Bewohner aus dem Bürgerheim in Nördlingen mit Impfschutz versorgt werden. Anschließend sollen Patienten des Dialysezentrums Impfstoff erhalten. Weitere 80 Senioren aus dem Altenheim Schloss Hochaltingen werden dann am Donnerstag geimpft.

Weiteres Vorgehen hängt von der Verfügbarkeit des Impfstoffs ab

Wie es dann weitergeht, hängt zum einen von der Verfügbarkeit der Impfdosen ab. Doch es liegt auch an den Heimen selbst, die zusammen mit ihrem gewählten Impfarzt aus der Riege der niedergelassenen Hausärzte, einen Termin für eine Impfung mit dem Landratsamt ausmachen. Völkl erklärt, dass es in den Händen der Heime liege, wer wann die Impfung durchführen lassen will. Dass die mobilen Teams nun bisher ausschließlich in Heimen im Ries tätig waren, sei darauf zurückzuführen.

Lesen Sie den Kommentar von Barbara Wild: Impfstart im Kreis Donau-Ries: Ein Erfolg trotz Holprigkeiten

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