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Corona im Landkreis: Die kritischen Phasen gut durchschifft

Corona im Landkreis: Die kritischen Phasen gut durchschifft
Kommentar Von Barbara Wild
09.06.2020

Auf der digitalen Rangliste der von Corona am meisten betroffenen Landkreise in Bayern rangiert der Landkreis Donau-Ries irgendwo im Mittelfeld. Mit 353 Infizierten insgesamt, kann man sagen, dass die Region mit relativ wenigen Erkrankten durch die erste Corona-Welle gekommen ist. Die Krankenhäuser und Notaufnahmen waren nie wirklich überlastet. Dennoch hat das Virus 24 Menschenleben gefordert und auch vor Ort gezeigt, dass es alles andere als harmlos ist.

Jetzt, wo das Leben wieder in vielen Bereichen normaler ist, kann man sagen, dass Donau-Ries relativ gut durch die heiße Phase gesteuert wurde. Kritische Phasen wie zu Zeiten der Ausbrüche im Kindergarten Herloldingen und im Pflegeheim in Harburg wurden gut durchschifft. Sicherlich ist nicht jeder Erkrankte, Getestete oder in Quarantäne Gesteckte mit dem Vorgehen des Gesundheitsamtes zufrieden. Aber in der Gesamtschau muss man sagen: Die Arbeit im Amt hat funktioniert.

Umso mehr ist es die Verpflichtung jedes Einzelnen wachsam zu bleiben und nicht – so wie es Amtsärztin Hesse vermutet – aus Angst vor Konsequenzen eine mögliche Infektion geheim zu halten. Durchmogeln geht bei Corona nicht. Es braucht nur einen Ausbruch, bei dem viele Menschen infiziert werden, und die frisch zurückgewonnene Freiheit aller in der Region steht auf dem Spiel. Das sollte jeder verhindern wollen.

Lesen Sie dazu das Interview mit Dr. Raffaella Hesse, Leiterin des Gesundheitsamtes Donau-Ries: „Wir wissen nicht, warum es so ruhig ist“

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