Newsticker

Söder fordert bundesweit einheitliche Regeln für regionale Corona-Gegenmaßnahmen
  1. Startseite
  2. Lokales (Donauwörth)
  3. DSL: Gemeinde-Anteil bei maximal 34 000 Euro

08.03.2009

DSL: Gemeinde-Anteil bei maximal 34 000 Euro

Fünfstetten (wwi) - Die Gemeinde Fünfstetten müsste sich mit maximal gut 34 000 Euro am Ausbau des DSL-Netzes durch die Deutsche Telekom beteiligen. Das betont Cordelia Hiller, Pressesprecherin des Unternehmens, gegenüber unserer Zeitung. Die Telekom trage einen Großteil der Kosten für den Anschluss der Orte Fünfstetten und Heidmersbrunn an die Datenautobahn. Die Investitionen lägen im unteren sechsstelligen Bereich. "Wir waren auf die Gemeinde angewiesen, um das zu schultern", so Cordelia Hiller.

Wie berichtet, hat die Kommune vor einem Jahr mit der Telekom einen Kooperationsvertrag geschlossen. Demnach verpflichtet sich die Gemeinde, einen Grundbetrag von 14 000 Euro beizusteuern. Bei dieser Summe bleibt es, wenn die Firma in den beiden Orten 191 DSL-Kunden gewinnt. Pro fehlendem Kunden müsste die Gemeinde zusätzlich 620 Euro bezahlen. Dieser Betrag sei aber auf gut 20 000 Euro gedeckelt, so Cordelia Hiller.

Sorgen wegen Strahlung

Die Gemeinde habe die Kabel-Lösung mit der Telekom bewusst gewählt, erklärt Bürgermeister Werner Siebert. Schließlich habe es im Ort auch schon Unterschriftenaktionen besorgter Bürger wegen der Strahlung von Handy-Masten gegeben.

Immer mehr Mobilfunk-Antennen sprießen Siebert zufolge in Fünfstetten auf den Dächern. Er habe inzwischen die Bundesnetzagentur angeschrieben, um herauszufinden, wo solche Antennen in der Gemeinde existieren.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren