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Rain

20.01.2018

Dank an die, die der Jugend zur Seite stehen

Bürgermeister Gerhard Martin (Fünfter von rechts) und seine Stellvertreter Leo Meier (Dritter von rechts) und Hans Hafner (links) dankten und gratulierten Vertretern aus Vereinen für deren engagierte Jugendarbeit.
Bild: Foto: Barbara Würmseher

Beim Neujahrsempfang der Stadt Rain ging es um Rück- und Ausblick. Aber viel mehr noch standen Funktionäre von Vereinen im Fokus, die erfolgreiche Nachwuchsarbeit betreiben. Ihnen hatte Bürgermeister Martin einiges zu sagen

Den einen Blick lenkte Bürgermeister Gerhard Martin in die Vergangenheit – auf ein für Politik, Verwaltung und Bürger zufriedenstellendes Jahr 2017. Den anderen richtete er in die Zukunft – voller Optimismus auf 2018 und die kommenden Herausforderungen. Sein dritten Blick schließlich galt all denjenigen in Rain, die sich als Betreuer, Trainer, Übungsleiter oder in anderen Funktionen um Kinder und Jugendliche verdient machen. Jenen, die dem Nachwuchs „in vielfältiger Art und Weise zur Seite stehen“. Beim Neujahrsempfang der Stadt Rain, der sich stets einem ganz bestimmten Thema widmet, stand diesmal die Jugendarbeit im Vordergrund.

„Unsere Vereine und Organisationen gestalten in besonderem Maße das öffentliche Leben“, würdigte Martin generell ehrenamtliches Engagement in Kultur, Freizeit und Sport, „das den Zusammenhalt der örtlichen Gemeinschaft fördert“. Dabei betonte der Bürgermeister aber im Besonderen eben auch die Verantwortung der Jugendbetreuer, die nicht nur die Vereinsziele vermitteln, sondern auch die Persönlichkeit der jungen Menschen bilden.

„Sie bieten die Plattform für soziale Verhaltensweise, Sie sind Ansprechpartner und Vertraute“, sagte er anerkennend an die Funktionäre gerichtet. „Ich bin mir sicher, dass viele von Ihnen als Vorbild dienen. Mit Ihrem Engagement bieten Sie auch jungen Menschen, die aus schwierigen Verhältnissen kommen, Orientierung und eine gesicherte Struktur und integrieren nicht zuletzt verschiedene Schichten und Nationalitäten.“

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Wie sehr sich die Stadt hier als Partner der Vereine versteht, drückt sich laut Gerhard Martin darin aus, dass die Kommune nicht nur finanzielle Zuschüsse gewährt, sondern auch beim Bau von Vereinsgebäuden mithilft und öffentliche Gebäude – etwa Hallenbad, Turnhallen und andere Anlagen – zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung stellt. 1200 Mädchen und Buben sind es nach seinen Worten jährlich, die allein in den Sportvereinen betreut werden. Mit 15 Euro je Kind beteiligt sich Rain an notwendigen Ausgaben. Hinzu kommen die Förderung der städtischen Musikschule und die verschiedener anderer ehrenamtlicher Angebote. Mit einem herzlichen „Danke“ und einem überzeugenden Sinnbild schloss der Bürgermeister seine Würdigung der Jugendbetreuer: „Sie zünden viele Kerzen in unserer Gemeinschaft an und erhellen damit unser Leben!“

Von der Jugendarbeit in den Vereinen abgesehen, wir derzeit bekanntlich die Möglichkeit der offenen Jugendbetreuung diskutiert – etwa in Form eines Jugendzentrums. Ob und – wenn ja – wie die Stadt eine derartige Einrichtung ins Leben rufen kann, soll weiter geprüft werden. Gerhard Martin: „Das wird die Fortsetzung der Diskussion in diesem Jahr zeigen.“

Außerdem appellierte er, mit Zuversicht ins neue Jahr zu gehen. In ein Jahr, „das für uns schöne Veranstaltungen und Erfahrungen bereit hält, uns aber auch in besonderer Weise fordern wird.“ Martin kündigte als Pläne der Stadt an: die Erschließung der Baugebiete, Sanierung von Straßen, die beiden Neubauten des Schulzentrums und der Grundschule, die Fortführung der Innenstadtsanierung, die Suche nach neuem Bauland und vieles mehr. „Ich bin mir sicher, dass es uns gelingen wird, auch 2018 eine erfolgreiche Stadt zu sein. Dazu brauchen wir wieder viele wohlgesonnene Partner, die uns wie in den vergangenen Jahren wohlwollend begleiten.“

Jugendarbeit findet zu einem Großteil in Rain auch in musikalischer Hinsicht statt – nämlich bei der Stadtkapelle. Was der Nachwuchs von den „alten Hasen“ lernen kann, demonstrierte überzeugend ein Bläserquintett unter der Leitung von Andreas Nagl: wie immer virtuos und herzerwärmend!

Den Schlusspunkt städtischer Veranstaltungen setzt in Rain traditionell der Zweite Bürgermeister. Leo Meier stellte mit Überzeugung fest, „dass unsere Jugendarbeit funktioniert!“ Sein Dank galt allen dafür Verantwortlichen: „Wir als Stadt bekommen dadurch viel Gutes von Ihnen!“

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