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Donauwörth 

10.12.2019

Das ist beim ökomenischen Kirchentag geplant

Das ist beim ökomenischen Kirchentag geplant
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Erste Eckpunkte für den Ökumenischen Kirchentag im Mai in Donauwörth vorgestellt. Das Programm ist jetzt fertig. Was zwei Tage lang alles geboten sein soll. 

Fad wird es in Donauwörth bestimmt nicht, wenn im nächsten Jahr vom 15. bis 17. Mai der Ökumenische Kirchentag stattfindet. Eine gehörige Portion Würze verspricht schon das Motto „Ihr seid das Salz der Erde“ und mit dieser Botschaft haben sich bereits schon sehr viele Christen in die vorbereitenden Planungen eingebracht.

Beim Koordinationstreffen im Gemeindehaus Christuskirche wurde nun das konkrete Programm vorgestellt. Zehn verschiedene Arbeitskreise haben ein umfangreiches Programm mit nahezu 200 Veranstaltungen während der drei Tage erarbeitet und der Steuerungsgruppe um Hedwig Leib und Meike Stelzle oblag es, alle Teile in ein großes Kirchentagspuzzle zu schieben.

Lesen Sie dazu den Kommentar von Thomas Hilgendorf: Kirchentag: Christen als Einheit in Vielfalt

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Eines aber ist bereits Fakt: Hans-Georg Stapff präsentierte in Text und Melodie das Kirchentagslied und animierte die Mitwirkenden des Kirchentags gesanglich zur ersten Präsentation. Der rhythmische und modern gestaltete Satz könnte sich schon nach den ersten Hörproben zum Ohrwurm entwickeln. Christuskirche, Landratsamt, Heilig-Kreuz, Rund ums Münster, Spindeltal und Stauferstadion werden die Zentren der Veranstaltungen bilden, ergänzt um Bereiche Offener Bühnen.

An Stehtischen konnten Fragen an die Arbeitskreisleiter gestellt werden, die dann im Plenum ihre Antwort fanden, links an Pfarrerin Ulrike Brödel zu Heilig-Kreuz und rechts an Hans-Georg-Stapff zu Kirchenmusik.

Dort werden Gospels und neues geistliches Liedgut präsentiert, Begegnungen für Jugend, Familien und Senioren stattfinden und Gottesdienste abgehalten. Ohne Frage bilden die Gottesdienste den Rahmen des jeweiligen Kirchentages, wobei der ökumenische Auftaktgottesdienst im Liebfrauenmünster und der Festgottesdienst im Stauferparkstadion sein werden.

Das Landratsamt wird Bibelzentrum und solches für Vorträge und Diskussionen sowie Heilig-Kreuz zu Meditation oder Ausstellungen. Bühne und Stände auf der Reichsstraße werden um die Stadtpfarrkirche zur Kirchenmeile gestaltet, die Cityseelsorge findet dort ihren Platz und klassische Kirchenmusik und Workshops zum Besuch angeboten.

Die Freilichtbühne ist für die Jugend reserviert und das Vhs-Gebäude im Spindeltal für Paare und Familien. Auf den offenen Bühnen werden Music-Acts aller Art anzutreffen sein, welche die Stadt zum Klingen bringen sollen. Die Strecke für einen Friedenslauf bedarf noch der Festlegung, wobei die Friedensbrücke auch als Start des Jerusalemer Friedensweges und der Stauferpark bereits Fixpunkte sind.

Kabarett, Nacht der Lichter, Jugendparty, Seelsorge- und Beratungsgespräche, Podiumsdiskussionen und Blaue Couch, Theater, Konzerte, das alles wird in vielfältigster und bunter Weise die Kirchentage wie im Flug vergehen lassen. Damit aber auch Leib und Seele zusammengehalten bleiben, informierte Karin Bauer über die Verpflegungszentren. Musik-Café im Auergarten, Biergarten am Kappeneck, Verpflegungszelt im Hof des Landratsamtes, Kiosk an der Freilichtbühne oder eine Friedenstafel bei St. Ursula sind ebenso eingeplant wie Angebote der örtlichen Gastronomie oder regionaler Bäcker und Metzger.

Dass dieser Arbeitskreis um tatkräftige Mithilfe bat, liegt auf der Hand. Die Sicherheit liegt in den Händen von Diakon Oliver Stutzky als deren Manager, ergänzt um Ansprechpartner, Organisationsdienste, Kümmerer und Brandschutzbeauftragte zusammen mit dem Kirchentagsbüro im LEW-Gebäude.

Erkennbare Freude über bereits sichtbare Werbemedien zeigte Ulrich Berens, der forderte, dass die Werbetrommel noch stärker in Schwung gebracht werden muss. Zum Jahresbeginn werden Flyer mit Vorab-Highlights „gestreut“, die Plakatierung forciert und ab Februar will er die Verteilung der Programmhefte einleiten.

Dekan Johannes Heidecker, Dekan Robert Neuner, Christa Müller, Pfarrerin Ulrike Brödel, Meike Stelzle, Hedwig Leib, Rudolf Häselhoff, Karin Bauer und Hans-Georg Stapff stellten sich an Stehtischen den Fragen der Anwesenden, welche dann im Plenum insgesamt Antworten fanden. Eines aber ist offensichtlich: Die Verantwortlichen benötigen jegliche tatkräftige Hilfen Einzelner, von Gruppen und Organisationen, um das Jesus-Wort Realität werden zu lassen: „Ihr seid das Salz der Erde.“

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