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Landkreis

15.01.2019

Das sind die beliebtesten Vornamen im Donau-Ries

Wie soll ich mein Kind nur nennen? Der Trend geht hin zu klassischen Namen wie Anna, Marie oder Sophie.
Bild: Holger Hollemann, dpa (Symbolfoto)

Im Landkreis kamen im vergangenen Jahr mehr als 1000 Kinder zur Welt. Bei den Vornamen setzen die Eltern auf Klassisches. Und vor allem: kurz soll er sein.

Wer denkt, im allgemeinen Trend zur Individualisierung, werden auch die Vornamen der Kinder immer ausgefallener – der irrt. Klassische, altdeutsche Namen liegen nicht nur bundesweit im Trend. Anna, Marie und Johanna sind im Landkreis Donau-Ries genauso gefragt wie vor 100 Jahren. Bei den Bubennamen geht die Zeitreise noch weiter zurück: Vielen Eltern sind angetan von biblischen Namen wie Aron, Noah oder Jakob.

Welche Namen die Menschen im Landkreis am liebsten ihren Kindern geben, das ist aus der Vornamensstatistik der Standesämter von Donauwörth und Nördlingen abzulesen. Dabei zeigt sich, dass sich bestimmte Namen nicht nur im Landkreis besonderer Beliebtheit erfreuen. So landet in Nördlingen der Name Emma auf den ersten Platz. Der Name der sich aus dem Germanischen kommt und „die Große“ bedeutet, ist im bundesweiten Ranking ebenfalls auf Platz 1. Dagegen belegt in Donauwörth Emma „nur“ Platz 14. Ganz vorne in der Vornamensstatistik steht Emilia. Seine Namensvariante Amelie belegt in der Nördlinger Rangliste den zweiten Platz. Der romanische Name scheint allgemein bei Eltern äußerst beliebt zu sein. So stehen Emilie/Emily, Mia, Amalia, Emmi/Emmy auf der Hitliste der Vornamen in Deutschland.

Vor allem kurze Namen sind sehr gefragt. In der Statistik des Donauwörther Standesamts belegt Anna den zweiten Platz, vor Lina (3) und Lara (4). Dieser Trend ist in der Nördlinger Rangliste der ersten Vornamen ebenfalls zu beobachten: So belegt der Name Lea den dritten Platz, Lena ist der viert-beliebteste Name in der Stadt im Ries.

Biblische Namen sind für Buben sehr beliebt

Kurz und knapp darf es auch bei den Buben sein. So steht die Kurzform von Benjamin, die in den 1980er Jahren in Deutschland noch kaum verbreitet war auf Platz 1 in Nördlingen. Auch bundesweit ist es der beliebteste Bubenname. Ein weiterer Trend, der zumindest für männliche Namen gilt, sind biblische Namen. Auf der Rangliste der ersten Vornamen des Standesamtes Nördlingen sind Jonas (Platz 2), Noah (4), Aaron (5) oder David (6). Diese Namen sind in der Donauwörther Statistik ebenso zu finden, auf Platz 1 steht jedoch ein anderer biblische Name: Elias; gefolgt von Lukas (2) und Felix (3).

Die Zahl der im Standesamt gemeldeten Geburten nahmen in Donauwörth zu, während sie in Nördlingen leicht abnahmen. So wurden im vergangenen Jahr im Standesamt Donauwörth 633 Geburten vermeldet. Das sind knapp 80 Geburten mehr als noch 2017. Das Standesamt Nördlingen hat im vergangenen Jahr 452 Geburten beurkundet. 2017 waren es noch 480.

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