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Kirche

28.11.2018

Der Bischof zu Besuch

Gruppenbild mit dem Bischof: (von links) Pfarrer Jaby Chalkkalakkal, Diakon Alexander Ott, Bischof Konrad Zdarsa sowie die Pfarrgemeinderatsvorsitzenden Elisabeth Trüdinger und Claudia Utz.
Bild: Gerhard Meyer

Konrad Zdarsa zur Visitation in Harburg und Möttingen

Kurz vor Beginn der Adventszeit gab es in der Pfarreiengemeinschaft Harburg einen besonderen Besuch: Bischof Konrad Zdarsa hatte sich zur Visitation angekündigt. Diese begann am Samstagvormittag mit einer Andacht in der Herz-Jesu-Kirche in Harburg. Der Bischof freute sich über die gut gefüllte Kirche und über die musikalische Mitgestaltung durch die Stadtkapelle Harburg.

Das Wort Visite, so Zdarsa in seinem Grußwort, sei von Ärzten bekannt, die ihre Patienten besuchten und gemeinsam beratschlagten. So sei auch er gekommen, um seine Gläubigen zu besuchen und zu erkennen, was die Glaubensgemeinde bewege.

Nach der Morgenandacht hatte der Gast einen vollen Terminplan zu absolvieren. Neben den Gesprächen mit den hauptberuflichen Mitarbeitern, wie Pfarrer, Diakon und Verwaltungsleiter, sah die Tagesordnung auch Zusammentreffen mit dem Pastoralrat und den Pfarrgemeinderäten, also den Ehrenamtlichen, vor.

Ein feierliches Pontifikalamt in der Kirche St. Therese von Lisieux in Möttingen am Sonntagvormittag bildete den Abschluss der Visitation. Die Kirche, die in diesem Jahr ihr 35-jähriges Bestehen feiert, beeindruckte den Bischof als ein von buntem Licht durchströmtes, freundliches Gotteshaus. Auch in Möttingen kamen zahlreiche Gläubige, um am Christkönigsfest den hohen Besucher zu sehen.

In seiner Predigt beschrieb Zdarsa Gottes Verheißung, also Gottes Versprechen als ständig neue Kraftquelle. Auch wenn oft der Text aus der Bibel schwer zu verstehen sei, da er in einer ganz anderen Zeit geschrieben wurde, so sei gerade die Predigt die Möglichkeit, Gottes Versprechen den Menschen näherzubringen und so immer wieder einen neuen Impuls zu geben.

Nach der heiligen Messe merkte Zdarsa an, dass er oft höre, welch besondere Ehre es sei, wenn der Bischof zu Besuch komme. Aber eine viel größere Ehre sei es doch, „wenn Jesus zu uns kommt“. Claudia Utz bedankte sich beim Projektchor Möttingen, dem Organisten und dem Trompeter, die das Pontifikalamt musikalisch umrahmten, den Ministranten, die fleißig in der eiskalten Kirche vorher geübt hatten, und bei allen, die zum guten Gelingen der Bischöflichen Visitation beigetragen haben. (pm)

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