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Donauwörth/Rain

22.12.2016

Der Lechbus fährt bald länger

Der Lechbus stellt im südlichen Landkreis Donau-Ries eine flexible Möglichkeit des Öffentlichen Personennahverkehr dar. Hier eine der Haltestellen in Holzheim.
Bild: Widemann

Der Landkreis weitet ab Januar den Service für die Bürger im Lechgebiet aus. Was sich konkret ändert.

Den Bürgern im Lechgebiet steht bald ein noch umfangreicheres Angebot im Öffentlichen Personennahverkehr zur Verfügung: Der Landkreis weitet den Service beim Lechbus aus. Dies teilt das Landratsamt mit.

Bereits seit einigen Jahren ergänzt der Lechbus in der Stadt Rain sowie in den Gemeinden Genderkingen, Holzheim, Münster, Niederschönenfeld, Oberdorf und Marxheim das Angebot auf den dortigen VDR-Regionalbuslinien (Verkehrsgemeinschaft Donau-Ries). In den Lechbus kann an jeder ausgewiesenen Haltestelle eingestiegen werden, die Beförderung erfolgt bis an die Haustür, soweit im öffentlichen Straßennetz erreichbar. In Thierhaupten besteht zudem eine Anbindung auf die AVV-Regionalbuslinie 410 (Augsburger Verkehrs- und Tarifverbund). Diese verkehrt weiter über Meitingen und Gersthofen bis nach Augsburg.

Weil der bisherige Vertrag ausläuft, wurde die Leistung europaweit ausgeschrieben. Die Fahrten werden laut Landratsamt über das Jahresende hinaus weiterhin von der Firma Högenauer durchgeführt. Für die Fahrgäste bleibe das gewohnte Angebot bestehen.

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Ausgeweitet werden die Bedienzeiten des Lechbusses. Dieser verkehrt vom 1. Januar 2017 an montags bis freitags an Werktagen von 5.15 Uhr bis 23 Uhr und samstags von 6.15 Uhr bis 23 Uhr. Bisher endeten die Bedienzeiten um 20.30 Uhr. An Sonn- und Feiertagen findet keine Bedienung statt. Der Lechbus fährt auf telefonische Anmeldung hin. Diese ist unter der Telefonnummer 09090/921700 mindestens 30 Minuten vor der Fahrt anzurufen.

Nachdem sich die Fahrpreise über Jahre hinweg nicht geändert haben, müssen sie der Behörde zufolge nun zu Jahresbeginn etwas angepasst werden. „Die neuen Tarife werden voraussichtlich aber die nächsten Jahre stabil bleiben“, kündigt Landrat Stefan Rößle an. Da das Projekt Lechbus vom Landkreis Donau-Ries finanziell stark gefördert wird, bleiben Rößle zufolge die Fahrpreise auf einen vergleichsweisen niedrigem Niveau: „Es lohnt sich, nachzurechnen, ob es nicht wirtschaftlicher ist, das eigene Auto stehen zu lassen.“

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