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Hilfe

29.05.2015

Der Sommer kann kommen

Zum Abschluss der Wintersaison der Bäumenheimer Wasserwacht bekamen die neuen Rettungsschwimmer ihre Urkunden. Überreicht wurden sie von Bürgermeister Martin Paninka.
Bild: Wasserwacht, Simone Lang

Wasserwacht nutzt Winter zum Training und bildet neue Rettungsschwimmer aus

Der Beginn der warmen Jahreszeit bedeutet für die Wasserwachtortsgruppe Bäumenheim intensive Vorbereitungen, damit auch in diesem Sommer für alle das Schwimmen ein ungetrübtes Freizeitvergnügen wird. Jeden Samstag fand in der Wintersaison das Training der Aktiven statt. „Durchschnittlich nahmen 140 Kinder und Erwachsene an unseren Gruppentrainings teil. Der Umgang mit Rettungsmitteln steht genauso wie Ausdauerschwimmen und Kondition auf dem Trainingsplan“, erläutert Vorsitzender Michael Haller, „eine gute Vorbereitung ist die Voraussetzung für schnelle Hilfe im Ernstfall.“

Den krönenden Abschluss der Wintersaison bildete die mit Spannung erwartete Verleihung der Urkunden an die neuen Rettungsschwimmer, von denen sogar neun Jugendliche das Rettungsschwimmabzeichen in Gold ablegen konnten. Begeistert schaute Bürgermeister Paninka bei den letzten Prüfungsteilen zu und bewunderte die große Motivation und den Spaß, den große und kleine Wasserwachtler an den Tag legten. „Ihr scheint mir hier alle eine große Familie zu sein, die miteinander eine schöne und sinnvolle Zeit im Wasser verbringt“, lobte er die fleißigen Teilnehmer. Paninka überreichte dann jedem Einzelnen seine Urkunde. Und jeder, der in den Sommermonaten am Hamlarer Baggersee in eine der Wachgruppen eingeteilt ist, erhielt als Anerkennung einen Gutschein für das Hallenbad. Bis Ende August sind etwa 50 ehrenamtliche Rettungsschwimmer jeden Sonn- und Feiertag am Badesee Hamlar vor Ort und kümmern sich um kleinere und größere Verletzungen und Unfälle.

Vor Kurzem haben sich ehemalige Auszubildende der Firma Grenzebach vor Ort über den Zustand der von ihnen selbst entworfenen und angefertigten Rettungsplattform informiert. Das Fazit war einstimmig sehr positiv, da durch die zentrale Platzierung Unfälle frühzeitig erkannt und vermieden werden können. Bei den Badenden herrscht außerdem Verständnis dafür, dass die Plattform nur für die diensthabenden Wachen zur Verfügung steht und sie kein öffentlicher Badesteg oder gar eine Sprunganlage ist. Bei der geplanten Neuverzinkung des Plattformschildes hilft Grenzebach wieder. (pm)

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