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Konzert

28.04.2015

Der rockende Bürgermeister

Die Band Fischer and friends sammelte Spenden für den Hilfsfonds Donauwörther Bürger in Not: (vorne von links) Michael Zinsmeister, Jörg Fischer und Ralf Markuse sowie am Schlagzeug Martin Peter.
Bild: David Reitsam

Jörg Fischer und seine Band treten für den guten Zweck auf

Über 40 Lieder in etwas mehr als zwei Stunden, rund 120 begeisterte Fans und großzügige Spenden für einen guten Zweck. So lässt sich das Konzert „Rock Aid“ der Band Fischer and friends um Bürgermeister Jörg Fischer am Samstagabend im Donauwörther Tanzhaus zusammenfassen.

Für viele war die Veranstaltung vor allem ein Moment der gelebten Solidarität, wie Stadträtin Birgit Rößle bei der Begrüßung bemerkte. An den Türen zum Tanzhaussaal verkauften die Veranstalter nämlich keine Karten, sondern baten um Spenden für die Stiftung Donauwörther Bürger in Not. Eine Idee, die bei den Fans der Rockband gut ankam: „Ich finde es toll, dass sich die Gruppe ehrenamtlich engagiert und dass die gesamten Einnahmen ohne Umwege direkt bei den Menschen ankommen, die Hilfe benötigen“, sagte zum Beispiel Marion Lukas, die auch der Auftritt von Fischer and friends überzeugt hat: „Super! Bei der Musik kann man nicht stillstehen.“

Fast der ganze Saal im Tanzhaus singt mit

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Genauso ging es Jörg Fischer, der den ganzen Abend über die Bühne rockte und im Stil großer Stars, wie Elvis Presley oder Mick Jagger, versuchte, das Publikum mitzunehmen. Und das hat funktioniert. Bereits nach den ersten Liedern begannen die Gäste, zur Musik zu tanzen, und am Ende sang fast der ganze Tanzhaussaal mit.

Das Erfolgsgeheimnis der Donauwörther Band war dabei vergleichsweise einfach: handgestrickter Rock sowie vier Künstler, die gerne Musik machen. „It’s only rock’n’roll, but we like it (Es ist nur Rock’n’Roll, aber wir mögen es)“, so Jörg Fischer, der die Moderation auf das Nötigste beschränkte und nur vereinzelt die Songs aus den 60er- und 70er-Jahren ankündigte. Das war aber auch nicht nötig, denn die Band hatte zahlreiche bekannte Klassiker im Repertoire. Etwa „Route 66“ oder „Satisfaction“ von den Rolling Stones, „Born to be wild“ von Steppenwolf oder „Heartbreak Hotel“ von Elvis Presley.

Besonders gerne interpretiert Fischer die Songs des King of Rock’n’Roll. „Mit Elvis bin ich groß geworden“, erzählte der 66-Jährige, „er war einer der ersten Künstler, die ich gehört habe, als meine Familie nach Westdeutschland kam.“ Überhaupt schien der Lokalpolitiker den Abend genossen zu haben. Ihm zufolge mache Musizieren und Singen dann am meisten Spaß, wenn der Funke überspringe und das Publikum zufrieden sei.

Und das ist der Band am vergangenen Samstag auf jeden Fall gelungen. Auch Oberbürgermeister Armin Neudert war begeistert und sagte: „Ich hoffe, Jörg Fischer tritt mit seiner Band bald wieder auf.“

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