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Kommentar

16.03.2020

Die Donauwörther unterscheiden

Die Bürger aus Donauwörth haben bei der OB-Wahl ganz anders entschieden als bei der Stadtratswahl. Die Begründung liegt nahe.

Lange lässt das amtliche Endergebnis für die Stadtratswahl in Donauwörth an diesem Montag auf sich warten. In einem Briefwahlbezirk muss nachgezählt werden, weil die Zahl der Stimmen und die der Zettel nicht übereinstimmt. Doch auch ohne diesen einen Wahlbezirk ist der Trend schon mittags eindeutig: Die Donauwörther wählen bei ihrem Oberbürgermeister ganz anders, als beim Stadtrat.

Während bei der OB-Wahl der Politneuling Jürgen Sorré mit deutlichem Vorsprung in die Stichwahl geht, bleibt der Kandidat der CSU auf der Strecke. Gleichzeitig aber erhalten die Christsozialen im Stadtrat mit mehr als 25 Prozent die meisten Stimmen.

Ähnlich gegensätzlich zeigt sich das Bild bei den Grünen. Albert Riedelsheimer fällt als OB durch, doch als Stadtrat räumt er die Stimmen ab. Seine Inhalte scheinen also zu stimmen, doch die Verantwortung als Amtschef und politisches Oberhaupt einer Stadt haben ihm die Wähler wohl nicht zugetraut.

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Und dann fragt sich wohl auch Michael Bosse mit Recht, warum der Freie Wähler im Stadtrat der unangefochtene Stimmenkönig ist, bei der OB-Wahl diese inhaltliche Akzeptanz bei der Bürgerschaft nicht deutlicher sichtbar wurde. So muss er zittern, ob sich das am 29. März ändert. Und der Wähler zeigte mal wieder eindeutig, dass eine OB-Wahl eine reine Personenwahl ist.

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