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Donauwörth

08.12.2013

Die Floßkrippe schwimmt in der Wörnitz

Eine ungewöhnliche Weihnachtskrippe gibt es seit Samstagnachmittag in Donauwörth: Sie schwimmt in der Wörnitz.
Bild: Helmut Bissinger

Lebensgroße Holzfiguren im Stall locken schnell die Leute an

Es ist fest vertäut, kann damit Wind und Wetter Stand halten: das Floß in der Wörnitz in Donauwörth. Auf ihm befindet sich eine neue Donauwörther Attraktion: eine Floßkrippe. So etwas gibt es wohl in Österreich, „aber in Bayern dürfte sie einmalig sein“. So wie Landrat Stefan Rößle staunten die Stadtbummler wie auch die Ehrengäste bei der offiziellen Präsentation. Zu sehen ist sie an der oberen Wörnitzbrücke noch bis zum Dreikönigstag.

An der Sebastian-Franck-Brücke spielten am Samstagnachmittag die Turmbläser besinnliche Weisen, während Pater Anton Karg als Vorsitzender des erst zwei Jahre alten Donauwörther Krippenvereins das Werk lobte. Der Krippenverein hatte die Idee – und er setzte sie mit Unterstützung des Technischen Hilfswerks (THW) in die Tat um. „Es war ein Gemeinschaftswerk“, freut sich Friederike Rieger, die zweite Vorsitzende des Krippenvereins. Sie ist stolz, dass es geglückt ist, „das ehrgeizige Projekt“ umzusetzen.

Karl Hennerbichler war zur Präsentation nicht aus Steyr gekommen. Der österreichische Krippenbauer aber hatte die Donauwörther inspiriert, als er 2012 einen Vortrag hielt. Lange keimte das Vorhaben, ehe es dann von verschiedenen Seiten „grünes Licht“ gab, wie Sonja Strobel schilderte. Sie hat die Figuren aus Sperrholz ausgesägt und bemalt. Es sei ein besonderes Anliegen gewesen, eine „Heimatkrippe“ zu gestalten. So seien die Figuren nicht orientalisch, sondern heimatlich gekleidet: Statt der Hirten stehen zwei Fischer in den Farben der Stadt Donauwörth auf dem Floß und scheinen es flussaufwärts zu lenken. Esel und Ochse sind mit im Stall, Maria und Josef tragen Donauwörther Kleidung.

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„Großartig“, „einfach wunderbar“, „eine echte Bereicherung“ – das waren die Attribute der Redner bei der Präsentation, unter ihnen gleich zwei Repräsentanten der Stadt Donauwörth: Oberbürgermeister Armin Neudert und Bürgermeisterin Maria Bauer. Jetzt müssen die Krippenbauer auch immer die Flusspegel im Auge haben: Sollte nämlich Hochwasser drohen, hat das THW versprochen, das Werk schnell in Sicherheit zu bringen. (bih)

Bei uns im Internet

Ein Video, wie die Floßkrippe aufgebaut und ins Wasser gelassen wird gib es auf

donauwoerther-zeitung.de

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