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Donauwörth

25.11.2020

Die Grundschule in der Parkstadt soll schöner werden

An den Außenanlagen der Sebastian-Franck-Schule in der Donauwörther Parkstadt wird bald schon kräftig gebaut.
Foto: Thomas Hilgendorf

Plus Die Sebastian-Franck-Grundschule in der Donauwörther Parkstadt bekommt bald neue Außenanlagen – nach jahrelangem Ringen. Was nun kommen soll.

Wer sich als Erwachsener an seine Grundschulzeit erinnert, dem mögen verschiedene Szenarien und Orte durch den Kopf gehen: Der eine denkt gerne an Wandertage, der andere an angenehme Reli-Stunden, der dritte an weniger angenehme Mathe-Einheiten oder den Sportunterricht auf dem stets seltsam glatten Boden. Doch fast in allen Erinnerungen wird auch der Pausenhof eine Rolle spielen. Als Ort der Begegnung, des Spielens, der Erholung. An der Parkstadt-Grundschule war der Pausenhof bislang keine Augenweide. Das allerdings soll sich nach einem einstimmigen Beschluss im Donauwörther Bauausschuss schon bald ändern.

An sich ist die Gegend rund um den Pausenhof in der Parkstadt recht idyllisch

Das Drumherum rund um den Pausenhof ist eigentlich recht ansehnlich: Das großzügige, begrünte Pfarrzentrum nebenan, an sich ist viel Grün mit Büschen und Bäumen zu sehen. Doch der Hof selbst bietet wenig Möglichkeiten, sich mal etwas anders zu bewegen, als im Kreis zu laufen: Asphalt, Pflastersteine, ein erdiger Aufgang in Richtung Schulhaus. Die Tristesse kann keiner leugnen. Stadträtin Bärbel Stahl (Grüne) sagte im Laufe der jüngsten Bauausschusssitzung gar, sie sei entsetzt ob des Zustands jenes Pausenhofs: „Es gibt keine Möglichkeit für die Kinder, dort zu spielen.“ Brigitte Kundinger-Schmidt (SPD) sekundierte: „Wir kämpfen seit Jahren für eine Verbesserung.“ Die stand nun in Aussicht. Vorgestellt wurden den Ausschussmitgliedern im Rathaus zwei Varianten.

Zwei Varianten für den Umbau in der Parkstadt standen zur Debatte

Die erste war eine Art Grundmodell: Sie beinhaltete den Erhalt der vorhandenen Sitzstufen am Rand, den Austausch des Flächenbelags sowie die Anschaffung von zwei Spielgeräten und einen Zaun. Kostenpunkt: 265.000 Euro.

Die um gut 40.000 Euro teurere Option sah ebenfalls einen Austausch des Bodenbelags und einen Zaun vor – zudem aber weitere Spielgeräte mit Fallschutzbelag, Sitz- und Hüpf-Findlinge, Balancierstifte, ein Holzpodest sowie Sitzmauern, die in einem halben Oval arrangiert sind; sie ermöglichten auch einen Unterricht draußen. Das somit mögliche „Klassenzimmer im Grünen“ war es denn auch, was viele Räte überzeugte – vor allem auch angesichts der aktuellen Corona-Pandemie. Die zweite Variante war zudem diejenige, welche die Schulleitung bevorzugt hatte.

Ein Geschenk zum 50. Geburtstag der Sebastian-Franck-Schule

Wolfgang Fackler (CSU) erinnerte daran, dass die Sebastian-Franck-Schule bald ihren 50. Geburtstag feiert: „Und nach 50 Jahren darf man auch mal einen neuen Stil pflegen.“ Auch Stefanie Musaeus plädierte dafür, für die von der Schulleitung präferierte Variante zu stimmen. Der Zaun indes sei ein Muss, war von einigen Ausschussmitgliedern zu hören. Immer wieder hätten Jugendliche dort ihren Unrat hinterlassen. In diesem Zusammenhang mahnte Peter Alt (AL/JB) an, dass es für die Jugend in der Parkstadt im Vergleich zu früher zu wenige Treffpunkte gebe. Im Ausschuss hofft man derweil nach dem einstimmigen Ja zu Variante zwei, dass der Umbau bis September nächsten Jahres fertiggestellt ist.

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