Ehrung

25.10.2019

Die Hüter der Grenzen

Das Bild zeigt die geehrten Feldgeschworenen zusammen mit Landrat Stefan Rößle, Vermessungsdirektorin Edith Breumair sowie den jeweiligen Bürgermeistern.
Bild: Julia Lanzer, Landratsamt

Langjährige Feldgeschworene aus dem Kreis werden ausgezeichnet. Das Amt geht bis ins 13. Jahrhundert zurück

Eine lange Tradition hat die Ehrung langjähriger Feldgeschworener des Landkreises Donau-Ries, die kürzlich im Landratsamt in Donauwörth stattgefunden hat. Landrat Stefan Rößle konnte mit der neuen Vermessungsdirektorin Edith Breumair insgesamt 43 Feldgeschworene für 25-, 40- oder 50-jährige Tätigkeit auszeichnen. Zu der Ehrungsveranstaltung geladen waren auch die Bürgermeister der jeweiligen Heimatgemeinden.

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Rößle und Breumair dankten den Feldgeschworenen für ihren treuen Dienst sowie ihre wertvolle, verlässliche Arbeit. „Das Amt der Feldgeschworenen geht auf das 13. Jahrhundert zurück, es stellt aber bis heute hohe Anforderung an das Urteilsvermögen, die Unparteilichkeit und den Gerechtigkeitssinn seiner Inhaber, hob Rößle die Bedeutung der Tätigkeit hervor.

Breumair, bis Ende September im Landkreis Augsburg tätig, freute sich: „Der Landkreis Donau-Ries kann sich glücklich schätzen, eine stattliche Anzahl an Feldgeschworenen zu haben. Gerade im Vergleich mit südlicheren Regionen zeigt sich, dass dort die Ausübung des Amtes immer seltener wird.“ Rund 830 Personen bringen sich hier aktuell als Hüter der Grenzen für das Gemeinwohl ein. Das Amt des Feldgeschworenen stelle bis heute eine bewährte und wichtige Einrichtung zur bürgernahen Erledigung der ihr übertragenen Aufgaben dar und wird deswegen auch nicht abgeschafft. In vielen Bundesländern ist dies bereits geschehen.

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Für 25 Jahre ausgezeichnet wurden: Wolfgang Zwölfer (Bühl im Ries), Karl Pflanz (Alerheim), Alfons Schneider (Asbach-Bäumenheim), Franz Stimpfle (Fremdingen), Andreas Mairoser (Hainsfarth), Friedrich Bühler (Harburg), Thomas Wiedemann (Harburg), Paul Müller (Sulzdorf), Josef Dauser (Maihingen), Anton Steinheber (Maihingen), Alois Taglieber (Maihingen), Georg Kerle (Herkheim), Herbert Straß (Herkheim), Werner Bieber (Erlbach), Alois Kranz junior (Sallach), Xaver Gebele (Wolferstadt), Alfred Gehring (Wolferstadt), Anton Rebele (Wolferstadt) und Martin Rebele (Wolferstadt).

Für 40 Jahre: Friedrich Zieglmeir (Rudelstetten), Anton Reiter (Asbach-Bäumenheim), Anton Seeler (Schäfstall), Georg Hofer (Wörnitzstein), Willi Fuchs (Ehingen), Paul Schreitmiller (Seglohe), Josef Uhl (Seglohe), Heinrich Hertle (Mauren), Georg Deffner (Untermagerbein), Johann Färber (Flotzheim), Johann Leinfelder; Werner Bergdolt (Balgheim), Leonhard Lechner (Kleinerdlingen), Friedrich Beck (Herkheim), Sebastian Uhl (Herkheim), Rudolf Götzfried (Rettingen), Anton Reitschuster (Rettingen), Josef Gassenmayer (Tapfheim), Georg Johan Uhl (Tapfheim) und Konrad Schneid (Wemding).

Leonhard Sedlmair (Pessenburgheim), Rupert Sedlmeir (Pessenburgheim), Matthäus Christ (Maihingen) und Heinrich Ruf (Baldingen). (pm)

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