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08.07.2010

Die Kunst des Feierns

Jetzt ziehen sie wieder durch die Straßen, die feierwütigen Schüler. Sie strömen aus den Prüfungsräumen direkt in den Hofgarten, um mit etlichen Litern Alkoholika auf den Abschluss ihrer Pennälerzeit anzustoßen. Nie wieder die Schulbank drücken, freuen sie sich in ihren frisch gedruckten bunten T-Shirts, die bei hochsommerlichen Temperaturen Schweiß und Bierduschen gleichzeitig verkraften müssen. Ja, laut geht es auch zu und mancher Fußgänger ärgert sich über den Lärm, der entsteht, wenn eine Gruppe angetrunkener Jugendlicher aktuelle Charthits anzustimmen versucht. Aber ein ehrlicher Blick auf das eigene Ende der Schulzeit verrät: So wirklich leise und unauffällig haben die wenigsten Jahrgänge das Abschlusszeugnis begrüßt. Die Kunst des Feierns liegt gerade darin, die Freude über einen abgeschlossenen Lebensabschnitt so ausgelassen wie möglich zu begehen, ohne die Umgebung mit Müll und Lärm zu belästigen. Ein Hoch auf alle, die diese Kunst beherrschen - heute wie damals.

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