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Donauwörth

12.10.2017

Die Leos sind zurück in der Stadt

Sie haben am vergangenen Samstag sechs Einkaufswagen voller Grundnahrungsmittel zugunsten der Donauwörther Tafel gesammelt: Felix Klauser, Hannah Körner und Laurin Strobl (von links).
Bild: Körner-Roßkopf

Jugendliche beleben den Club. Eine Aktivität hat bereits großen Erfolg.

Sich ehrenamtlich engagieren, gleichzeitig eine Menge Spaß haben und einen verlässlichen Freundeskreis aufbauen – das sind die Ziele eines Leo-Clubs. Einen solchen gibt es nun auch wieder in Donauwörth. Unter dem Leitgedanken „We serve“ (wir dienen) möchten die Jugendlichen der Gesellschaft etwas zurückgeben und sich für diverse bereits bestehende Hilfsprojekte der Region starkmachen.

„Dabei kommt es auf gute Ideen und Kontakte an“, sagt Mitgründerin Hannah Körner. Vor etlichen Jahren gab es bereits den Leo-Club Donauwörth-Brückenstadt. Und das laut Pressemitteilung überaus erfolgreich. Die damaligen Mitglieder planten Aktivitäten und leisteten damit einen Beitrag für die Allgemeinheit. Doch neue Interessenten blieben aus und die Mitglieder wurden erwachsen, deshalb bedeutete dies das Aus für den Club.

Weitere Mitglieder gesucht

Aber nun folgt die Neugründung – und die künftigen Donauwörther „Leos“ haben einen beständigen Partner, den Lions-Club Donauwörth. Präsidentin Christa Lechner ist stolz, dass das Projekt „Leo“ während ihrer Amtszeit an den Start geht. Optimistisch gehen die Gründungsmitglieder an die Arbeit. Diese besteht derzeit darin, weitere Mitglieder zu finden. Diese sollten zwischen 16 und 22 Jahren alt sein und aus dem Raum Donauwörth kommen. „Schön wäre es“, sagt Mitglied Laurin Strobl, „wenn wir Jugendliche finden, die nicht gleich in zwei oder drei Jahren aus Donauwörth wegziehen.“ Heißt: Jugendliche, die gerne in der Region bleiben möchten, eignen sich besonders für den Leo-Club.

Eine erste erfolgreiche Aktivität fand am vergangenen Wochenende statt: Vor dem Donauwörther Kaufland hieß es „Ein Teil mehr“. Einkäufer wurden dabei gebeten, ein Teil mehr zu kaufen und dieses direkt vor dem Markt den Leos zu übergeben. Auf diese Weise brachten die Jugendlichen sechs Einkaufswagen voller Spenden zugunsten der Donauwörther Tafel zusammen. „Ein Riesenerfolg“, schwärmen Hannah Körner, Felix Klauser und Laurin Strobl, die die Aktion durchführten.

Die Abkürzung „Leo“ kommt übrigens aus dem Englischen und steht für: Leadership (Führung), Experience (Erfahrung) und Opportunity (Chance). Diese Begriffe beschreiben den Nutzen, welchen ein aktives Leo-Mitglied aus dem Club ziehen kann. Denn man lernt, Aufgaben und die damit verbundene Verantwortung zu übernehmen. Auch Aufgaben zu organisieren und sich mit anderen Mitgliedern auszutauschen, lernen die Leos.

Neue, zum Teil langjährige Freundschaften und Kontakte sollen entstehen – und sich nicht nur auf die Region beschränken. Mittlerweile gibt es weltweit mehr als 6500 Leo-Clubs. Die künftigen Donauwörther Leos haben schon viele Pläne für die Zukunft – und freuen sich über mögliche neue Interessenten.

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