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Genderkingen

17.09.2018

Die Modellbau-Szene trifft sich in Genderkingen

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210 Meter lang war das Messezelt am Flugplatz Genderkingen, in dem sich über drei Tage die Modellbau-Szene versammelte. Die Aussteller kamen aus der ganzen Welt, die Kassen verzeichneten am Wochenende insgesamt über 15000 Besucher.<b>  </b>

An drei Tagen kommen über 15000 Besucher zum Flugplatz. Bei Jet Power ist alles zu sehen, was im Bereich Modellbau entwickelt, produziert und verkauft wird.

Am Flugplatz in Genderkingen hat es eine Premiere gegeben: Zum ersten Mal fand das „Jet-Power-Event“ im Landkreis Donau-Ries statt. Vier Wochen nach der Flugshow Horizon Airmeet folgte nun eine Messeveranstaltung für Modellbauer, bei der die Produkte und Neuheiten bestaunt werden konnten – und das auch in der Luft. Emmerich Deutsch von der Firma PowerBox Systems aus Donauwörth hatte die Großveranstaltung, die 15 Jahre in Bad Neuenahr bei Bonn zuhause war, nach Genderkingen geholt.

132 Aussteller aus der ganzen Welt stellten auf dem Messegelände neben der alten Bundesstraße 16 zwischen Genderkingen und Donauwörth ihre Produkte vor, zur großen Freude des fachkundigen Publikums. Zur Veranstaltung, die von Freitag bis Sonntag ging, kamen nach Aussage des Veranstalters insgesamt mehr als 15000 Besucher.

Es gibt auch Flugshows

Neben den Flugshows, in denen die Piloten ihr Können auf dem Flugfeld demonstrierten, und der Möglichkeit, sich rund um zu Produktneuheiten im Modellbausport zu informieren, waren auch Weltmeister und ihre Modelle zu bestaunen. So ließ es sich der amtierende Weltmeister der Klasse „JetMasters“ Vitaly Robertus nicht nehmen und brachte seinen Jet extra aus Moskau nach Genderkingen. Zusammen mit dem Vizeweltmeister 2018 in der Klasse „FAI F4C Scale“, Marc Levy, standen die beiden dem interessierten Publikum für Fachgespräche zur Verfügung.

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Auf der Messeveranstaltung gab es auch eine „Weltneuheit aus Donauwörth“ zu bestaunen. So stellte die Firma PowerBox Systems ihre neue Fernbedienung vor, die im November auf den Markt kommt. Das besondere an der linux-basierten Technologie sei, dass alle integrierten Bauteile redundant ausgelegt sind, so wie das auch bei den echten Flugzeugen der Fall ist. Damit sei sein Unternehmen der Konkurrenz mehrere Jahre voraus, so Emmerich Deutsch, der auch Chef von PowerBox Systems ist.

Turbine ist ein Höhepunkt

Ein weiterer Höhepunkt war die Präsentation der Strahlturbine P1000 Pro der Firma JetCat aus Ballrechten-Dottingen aus Baden-Württemberg. 1100 Newton Schub und 61500 Umdrehungen pro Minute begeisterten die Besucher. Thomas Höchsmann von der Firma Tomahawk Aviaton aus Pfaffenhofen an der Roth sorgte mit der Präsentation seiner BAE Hawk für reichlich Interesse. Das 4,90 Meter lange Modell mit einer Spannweite von 3,90 Metern ist im Maßstab 1:2,5 dem Original exakt nachempfunden und konnte auf der Messe als Bausatz erworben werden.

Charly Breitmoser, der extra aus Rosenheim angereist war, lobte an der Messe in Genderkingen die spannenden Flugshows sowie das umfangreiche Angebot der internationalen Aussteller. Familie Keil aus Roth ließ es sich ebenfalls nicht nehmen, für die Veranstaltung extra nach Genderkingen zu kommen. Sascha Keil, der seit vier Jahren Modellbau betreib, sagt: „Die Jet Power ist ein Muss.“

Durch das Wochenende führten die Moderatoren Martin Hübsch und Thilo Kramer.

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