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03.03.2009

Die Remis-Könige schlagen wieder zu

Zum fünften Mal in dieser Saison und wie schon im Hinspiel gegen Gersthofen (27:27) mussten die Donauwörther Handballer nach dem Abpfiff die Punkte mit ihrem Gegner teilen. Im Gegensatz zu Partien, die die HSG jedoch durchaus gewinnen hätte können, muss sich der Tabellenfünfte mit dem zäh errungenen 23:23 (10:13) beim TSV Gersthofen allerdings zufrieden zeigen, lagen die Gäste doch beinahe die gesamte Spielzeit im Rückstand.

Noch fünf Punkte Abstand zur Abstiegszone

Auch wenn man die Tabellensituation in der Bezirksoberliga nach dem 18. Spieltag betrachtet, muss wohl ein ähnliches Resümee gezogen werden: Nach ihrem fünften Remis halten die Donauwörther weiterhin fünf Punkte Abstand zur Abstiegszone. Den Gersthofenern, die momentan den voraussichtlichen ersten Abstiegsrang belegen, ist dagegen mit dem einfachen Punktgewinn nur wenig geholfen.

Von der ersten Minute an ließen die Donauwörther die zuletzt beim klaren Sieg über den TV Lauingen gezeigte Einstellung und Spiellaune vermissen. Noch dazu kamen die Gäste mit der aggressiven 5:1-Deckung der Hausherren überhaupt nicht zurecht. Den Angriffsaktionen der Donauwörther fehlte jegliche Schnelligkeit und Durchschlagskraft. Da jedoch zumindest die Abwehrreihe der HSG durchaus solide stand, war schnell abzusehen, dass sich ein äußerst torarmes Spiel entwickeln würde. Nach 17 Minuten stand es erst 6:5 für Gersthofen. Dennoch war ein Übergewicht der Gastgeber nicht zu übersehen. Wenige Minuten später spiegelte sich dieses dann auch im Ergebnis wider. Beim 13:8 für die Hausherren, vier Minuten vor Ende der ersten Hälfte, hatten diese die höchste Führung der Partie erreicht.

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Den besseren Start in Durchgang zwei erwischten dann aber die Donauwörther. Zwei schnelle Tore durch den stark aufspielenden Manuel Grießmeier brachten die HSG schnell auf Tuchfühlung. Doch die Gäste konnten diesen anfänglichen Schwung nicht halten. Es entwickelte sich ein zähes Ringen um jeden Torerfolg. Immer wieder musste Torwart Richard Fischer die Donauwörther im Spiel halten, doch in der 57. Minute schienen den Gästen dann die Felle davon zu schwimmen: Nach einem Wechselfehler der Donauwörther Torhüter vor der Ausführung eines Siebenmeters belegten die Unparteiischen die HSG mit einer Zweiminutenstrafe. Gersthofen nutzte seine Torchance und zog auf 23:21 davon.

Trotz Unterzahl gaben sich die Donauwörther aber keinesfalls geschlagen, und durch zwei schnelle Tore von Michael Prieler gelang ihnen tatsächlich noch der glückliche Ausgleich. (mpr)

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