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Donwudi

30.11.2019

Die Ukraine im Fokus

Am 4. Dezember geht es um Kultur, Lebensart und politische Konflikte des Landes

Donwud – das Fest der Kulturen will nicht nur Kulinarik und Musik in den Vordergrund stellen, sondern auch tiefer gehen. Das ist die Idee von Donwudi. Am Mittwoch, 4. Dezember, findet ab 19.15 Uhr eine Veranstaltung der Gesprächsreihe „Donwudi – internationale Kulturen im Gespräch“ im Doubles Starclub statt. Die Ukrainer werden das Magazin Gel[:b]lau vorstellen und erzählen, wie es in ihrer Heimat im Alltag aussieht. Dabei geht es natürlich um den Krieg in der Ostukraine, die Krim-Annexion, aber auch um Frauenrechte, Lifestyle junger Menschen und vieles mehr. Außerdem gibt es die Ausstellung „Ost-Ukraine. Donbas: 2014 bis 2016“ zu sehen. Diese möchte die öffentliche Aufmerksamkeit auf den Krieg in der Donbas-Region lenken und das Leiden der ganzen Ukraine sowie grausame Spuren, die der Konflikt bereits hinterlassen hat, aufzeigen.

Die vermeintliche Waffenruhe, das Leben an der Front, das Leiden im Land wird in den exklusiven Bildern präsentiert, die von einer ehemaligen Donetsk-Einwohnerin, einem Kriegsreporter sowie von den Soldaten über drei Jahre hinweg aufgenommen wurden. Im Fokus der Ausstellung liegt die Großstadt Donetsk – einst die Metropole in der Ost-Ukraine, heute eine Geisterstadt. Die ausgestellten Fotos gewähren den Einblick in die Ereignisse von 2014 sowie in den heutigen Alltag von Donetsk und Umgebung

Die Gesprächsreihe wurde 2018 mit der syrischen Gruppe Dafa gestartet. In diesem Jahr stellen vier Ukrainer ihre Heimat vor: Ilona Ushenina (Vereinsvorstand Ukrainisches Atelier für Kultur Sport), Vadym Pashenko (Gründer des jährlichen Fußballturniers Diaspora Cup), Tamara Haein (Ingenieurin, ehrenamtlich Engagierte im Bereich ukrainische Kultur) und per Video zugeschaltet Kseniya Fuchs (Künstlerin und Chefredakteurin von Gel[:b]lau). Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und zu diskutieren. Die Moderation übernimmt Birgit Rößle. „Uns geht es bei Donwudi darum, nicht nur die Musik und das Essen bei Donwud zu genießen, sondern auch die Geschichte, Lebensart und politische Situation der Menschen kennenzulernen“, so CID Vorsitzender, Markus M. Sommer. (dz)

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