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Hilfsorganisation

24.11.2018

Die Wasserwacht wird besser ausgerüstet

Mit öffentlichen Geldern der Gemeinden sowie mit Spenden wurde das neue Gebäude für die Schnell-Einsatz-Gruppe der Wasserwacht finanziert.
Bild: Haller

Der Bau der neuen Garage in Bäumenheim ist eine Leistung für das Allgemeinwohl. Sie hat indessen eine ziemlich stolze Summe gekostet.

„Der Glaube versetzt Berge, Gemeinschaft vollbringt Werke“, mit diesen Worten begrüßt Franz Oppel, Vorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes Nordschwaben, die geladenen Gäste. Der Anlass zur Feier war durchaus ein erfreulicher: Der Bau der Garage für die Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) der Wasserwacht Bäumenheim für die Gemeinden Asbach-Bäumenheim, Oberndorf und Mertingen ist ein Gemeinschaftswerk.

Jahrelang haben insbesondere die Gemeinde Bäumenheim und die Wasserwacht-Ortsgruppe eng zusammengearbeitet. Michael Haller, Vorsitzender der Wasserwacht Bäumenheim, blickte auf den langen und steinigen Weg zurück, der im Jahr 2010 seinen Anfang nahm: „Unser erstes SEG-Fahrzeug konnten wir in einer Garage in Mertingen unterbringen. Das war damals eine Notlösung.“ In den Folgejahren wurde mit den Bürgermeistern Hubert Eberle (Oberndorf), Albert Lohner (Mertingen), Otto Uhl und seinem Nachfolger Martin Paninka (Asbach-Bäumenheim) verschiedene Standorte für eine SEG-Garage diskutiert. Haller bedankte sich ausdrücklich für die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinden Oberndorf (2500 Euro), Mertingen (25000 Euro) und Asbach-Bäumenheim (152000 Euro). Es wurden Spenden gesammelt, Eigenmittel mit eingesetzt – und die ehrenamtlichen Mitglieder haben unzählige Stunden an Eigenleistung mit eingebracht.

Somit konnten die Gesamtkosten in Höhe von rund 215000 Euro schließlich gestemmt werden. Haller bedankt sich nicht nur bei den vielen Spendern, sondern auch für die gute Nachbarschaft mit den ansässigen Firmen sowie beim CCB.

Auch Bürgermeister Martina Paninka blickte in seinem Grußwort zurück auf viele Arbeitsstunden, die in das Projekt gesteckt wurden. „Das nächste große Projekt, das bereits in der Planung ist, ist die Wachhütte am Hamlarer Baggersee“ berichtet er weiter. Er betonte, dass auch diese nicht für die Wasserwacht, sondern für die Gemeinschaft der Badegäste errichtet wird. Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler richtet sich nach seinem Dank an die beteiligten Gemeinden ausdrücklich an den Vorsitzenden der Ortsgruppe, Michael Haller. Der sei ein kluger Kopf und „vorne dran“.

Dekan Johannes Heidecker hat passend zum Anlass den Psalm 69 (Verse 2 und 3) als Grundlage für seine Ansprache gewählt: „Gott, hilf mir! Denn das Wasser geht mir bis an die Kehle. Ich versinke in tiefem Schlamm, wo kein Grund ist; ich bin in tiefe Wasser geraten, und die Flut will mich ersäufen.“

Er hob in diesem Zusammenhang das ehrenamtliche Engagement der SEG-Mitglieder, in Not geratenen Menschen aus Nächstenliebe zu helfen, hervor. Pfarrer Ivan Novosel sprach das Fürbitten-Gebet mit dem Segen für die neuen Räumlichkeiten. (pm)

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