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Harburg

16.03.2019

Die Wörnitzhalle bleibt lange zu

Die Wörnitzhalle in Harburg soll 2019 vollends saniert werden. Das Projekt hatte sich zuletzt verzögert.
Bild: Wolfgang Widemann

Nach langer Pause sollen die Arbeiten an dem Bauwerk in Harburg fortgesetzt werden. Wer davon betroffen ist und bis wann die Maßnahme abgeschlossen sein soll

Drei Jahre ist es nun her, dass immer mehr Wasser durch das Dach in die Wörnitzhalle in Harburg tropfte. Noch 2016 wurde mit dem ersten Bauabschnitt begonnen, bei dem das Dach saniert und die Fenster ausgetauscht wurden. Am Montag, 15. April, soll das Projekt nach einer Zwangspause in die nächste Runde gehen und vollendet werden. Die Konsequenz daraus: Die Halle wird für mehrere Monate gesperrt.

Eigentlich sollte die Sanierung 2017 abgeschlossen sein. Die Verzögerung hatte vor allem zwei Ursachen: Die eingegangenen Angebote der Baufirmen waren zu teuer – und es fand sich kein Büro, das ein Brandschutzkonzept erstellen konnte. Als diese Hindernisse schließlich aus dem Weg geräumt waren, sollte die Halle im Jahr 2018 fertig saniert werden. Doch es war zu viel Zeit vergangen. Die Arbeiten hätten sich in die Wintermonate erstreckt und damit wäre die Halle für die verschiedenen Sportvereine und die Schulklassen nicht zur Verfügung gestanden. Also wurden die Arbeiten im Inneren ins Jahr 2019 verschoben.

Arbeiten dauern drei oder vier Monate

Nun sollen unter anderem die Beleuchtung auf LED umgestellt werden, ein komplett neuer Boden soll verlegt werden, Notausgänge sollen auf der Giebelseite installiert und die Tribüne soll barrierefrei gestaltet werden, teilt Bürgermeister Wolfgang Kilian auf Anfrage unserer Redaktion mit: „Wir rechnen damit, dass die Arbeiten in drei bis vier Monate, also nach der Sommerpause abgeschlossen sind.“ Als voraussichtlichen Termin für den Abschluss der Arbeiten nennt die Stadt in ihrem Amtsblatt den September.

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Betroffen von der Sperrung sind dennoch einige Vereine, die nun auf Hallen im Umkreis ausweichen müssen. Auch die Grund- und Mittelschule Harburg muss für die Zeit der Sanierungsmaßnahmen auf die alte Turnhalle ausweichen, in der nur ein Hallenteil zur Verfügung steht. Besonders schwierig sei die Situation für die Turner, erklärt Kilian. Die müssten vorübergehend nach Nördlingen ausweichen.

Einen Großteil der Kosten trägt der Bund

Bis zum Berufswegekompass Donau-Ries sollen die Arbeiten an der Halle auf jeden Fall abgeschlossen sein. Die Großveranstaltung findet am Sonntag, 20. Oktober, statt. Die Gesamtkosten für die Sanierung der Halle, also die bereits abgeschlossenen und noch ausstehenden Arbeiten, belaufen sich auf rund 1,1 Millionen Euro. Rund 600000 Euro wurden schon investiert. Die Stadt muss davon nur einen Teil tragen. Aus einem Programm des Bundes fließen rund 816000 Euro in die Sanierung. Deswegen müssten die Arbeiten bis 2021 abgeschlossen sein, um noch an die Förderung zu kommen, betonte Kilian.

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