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Wemding

01.02.2018

Die nächste Großbaustelle: Ortsdurchfahrt in Wemding bald gesperrt

Auf der Bahnhofstraße in Wemding herrscht zeitweise starker Verkehr. Wegen Bauarbeiten wird die Verbindung über Wochen hinweg gesperrt.
Bild: Wolfgang Widemann

Die Bauarbeiten in der Bahnhofstraße in Wemding sollen im März starten. Das Konzept für die Maßnahme steht. Was das für den Verkehr bedeutet.

Es dauert nicht mehr lange, bis in Wemding die nächste Großbaustelle startet – verbunden mit der wochenlangen Sperrung einer Hauptverkehrsachse. Die Erneuerung der Bahnhofstraße hat für viele Verkehrsteilnehmer lästige Umwege und für manche Betriebe wohl deutliche Einbußen zur Folge. Bürgermeister Martin Drexler und Stadtbaumeister Wolfgang Jaumann haben im Stadtrat nun die Pläne für den organisatorischen und zeitlichen Ablauf vorgestellt. Demnach wird die Bahnhofstraße voraussichtlich von Mitte März bis Ende Mai gesperrt – und zwar abschnittsweise.

Drexler betonte nochmals, dass es keine Selbstverständlichkeit sei, dass das Staatliche Bauamt dieses Projekt angepackt hat und nun zügig durchziehen will. In den vergangenen Wochen hätten zahlreiche Gespräche stattgefunden, um ein Konzept zu erstellen, damit auf der Ost-West-Achse, über die auch der überörtliche Verkehr zwischen Monheim und Nördlingen rollt, die Beeinträchtigungen möglichst gering sind. Dabei sei man auf die Idee gekommen, zum einen die Oster- und die Pfingstferien gezielt zu nutzen – weil in diesen weniger Verkehr zu erwarten sei – und drei Abschnitte festzulegen, erklärte Stadtbaumeister Jaumann.

Im März beginnen demnach bereits Vorarbeiten, ehe wohl Mitte März das Teilstück vom Ortseingang aus Richtung Nördlingen bis zur Einmündung der Valeostraße gesperrt wird. Die Fahrzeuge werden dann über die Kehläcker beziehungsweise die Oettinger Straße umgeleitet. Zwei Wochen soll dies dauern.

Direkt daran anschließend zieht sich der zweite Bauabschnitt – der liegt zwischen den Einmündungen der Harburger Straße und der Gustav-Rau-Straße – wahrscheinlich über vier Wochen hin. Der Verkehr muss über die Harburger Straße, das Industriegebiet Schwalberholz und den Stadelmüllerweg ausweichen.

Ebenfalls vier Wochen (im Mai) sind für das Zwischenstück der Bahnhofstraße eingeplant, also für die Verbindung zwischen der Gustav-Rau-Straße und der Valeostraße. Hier sollen die Ausweichstrecken erneut über Kehläcker und Oettinger Straße führen.

Für die Arbeiten an der Fahrbahn ist – da es sich um eine Staatsstraße handelt – das Staatliche Bauamt Augsburg zuständig. Jedoch sitzt die Stadt ebenfalls mit im Boot. „Auch wir sind intensiv gefordert“, merkte der Bürgermeister an. Die Kommune möchte im Zuge der Straßenbauarbeiten marode Teilstücke des Gehwegs und der Wasserleitungen erneuern. Die Kosten dafür werden wohl bei rund 130000 Euro liegen.

Drexler und Jaumann erwähnten zudem einige Details aus den Planungen für die Bahnhofstraße. Zum einen sei im Bereich des Lidl-Marktes eine Querungshilfe für Fußgänger vorgesehen. Zum anderen soll die Bushaltestelle in der Bahnhofstraße barrierefrei werden.

Einige Stadträte blickten bereits über die Baustelle hinaus. PWG-Sprecher Dieter Langer wies darauf hin, dass schon heute der Verkehr auf der Bahnhofstraße zeitweise so stark sei, dass man aus den Seitenstraßen nur mit Mühe einbiegen könne. „Der Verkehr da draußen wird in den kommenden Jahren dramatisch zunehmen“, prophezeite Langer. Es sei eine Steigerung von 30 Prozent vorhergesagt. Deshalb müsse man sich Gedanken machen.

Zweiter Bürgermeister Johann Roßkopf regte an, die Kommune solle mit Unternehmen reden, dass diese die künftige Nord-West-Tangente, die noch in diesem Jahr gebaut werden soll, „entsprechend nutzen“. Dies würde die Bahnhofstraße entlasten.

Dritter Bürgermeister Gottfried Hänsel brachte eine mögliche Umgehung von Sulzdorf ins Spiel. Dadurch würde die Kreisstraße von der B2 nach Wemding für den Lkw-Verkehr attraktiver – mit dem Effekt, dass weniger Brummis über die Bahnhofstraße in Wemding rollen würden.

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