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Verkehr

27.03.2015

Die neue Ampel hat sich bewährt

An der Kreuzung B16/B2 haben sich Ampel und Tempo 70 bewährt.
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An der Kreuzung B16/B2 haben sich Ampel und Tempo 70 bewährt.
Bild: Widemann

Es ist gelungen, den Unfallschwerpunkt B2/B16 zu beseitigen. Für andere gefährliche Kreuzungen wird noch eine Lösung gesucht.

Seit einem halben Jahr wird der Verkehr an der Kreuzung von B2 und B16 bei Bäumenheim per Ampel geregelt. Die wurde vor gut einem halben Jahr dort installiert, um die Serie von schweren Unfällen zu beenden. Das sei gelungen, stellt Magnus Kastenhofer, Sachbearbeiter Verkehr der Polizei für den Donau-Ries-Kreis, fest. „Wir haben aus meiner Sicht diese Problematik beseitigt“, erklärte der Hauptkommissar bei der Präsentation der Unfallzahlen des Jahres 2014 in Donauwörth.

Bevor die Ampel in Betrieb ging, habe es immer wieder Zusammenstöße auf der B16 gegeben, weil Fahrer beim Abbiegen in Richtung B2 entgegenkommende Wagen übersahen. Seit September habe es an der Ampel zwar drei weitere Male gekracht, dabei habe es sich jedoch um viel harmlosere Auffahrunfälle gehandelt. „Die Kreuzung ist doch erheblich sicherer geworden“, so das Fazit von Kastenhofer. Was zudem wichtig sei: Der Verkehrsfluss werde durch die Ampel nicht nennenswert beeinträchtigt. „Schön, dass wir das jetzt im Griff haben“, merkte Landrat Stefan Rößle bei der Veranstaltung in Donauwörth an.

Wie bereits gemeldet, möchte das Staatliche Bauamt Augsburg den Knotenpunkt noch besser ausbauen: Von der B2 aus Richtung Augsburg her soll heuer die Abfahrtschleife zur B16 verbreitert werden. Damit soll ein möglicher Stau vor der Ampel verkürzt werden.

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Als ein neuer Unfallschwerpunkt kristallisiert sich Kastenhofer zufolge das Berger Kreuz bei Donauwörth heraus. Im vorigen Jahr registrierte die Polizei dort 15 Karambolagen mit insgesamt sieben Leichtverletzten. In den Jahren 2012 bis 2014 summierte sich die Zahl der Unfälle am Berger Kreuz auf 31. Zwei Personen seien schwer und 14 leicht verletzt worden. Möglicherweise werde man die Kreuzung baulich verändern müssen, so Kastenhofer. Die Straße von Berg in Richtung Kaisheim sei in dem Bereich extrem breit. Folglich müssten Verkehrsteilnehmer, die von der B25 oder der B2 her einmünden, große Flächen überwinden.

Ein Unfallschwerpunkt, der die Behörden schon länger beschäftigt, ist die Kreuzung der Staatsstraße Monheim – Wemding mit der Ortsverbindungsstraße Fünfstetten – Otting nahe Heidmersbrunn. Nachdem dort Elemente angebracht worden waren, welche die Sicht einschränken, schien die Unfallgefahr gebannt, so Gerhard Schappin vom Staatlichen Bauamt Augsburg. 2014 krachte es aber dort erneut heftig.

In der Behörde sei deshalb der Beschluss gefasst worden: „Da müssen wir uns was einfallen lassen.“ Das Konzept: An den Einmündungen von Fünfstetten und von Otting her sollen Verkehrsinseln errichtet werden. Die sollen den Verkehrsteilnehmern laut Schappin folgenden Eindruck vermitteln: „Da darf ich nicht drüberschießen.“

Das Problem: Das Amt benötigt für die Maßnahme eine Fläche von 300 bis 400 Quadratmetern, um die Fahrbahn aufweiten zu können. Der nötige Grund sei aber schwierig zu bekommen. Man appelliere deshalb an die Eigentümer, hier einzuwilligen: „Das ist eine kleine Maßnahme, aber wir hoffen, wir können damit große Erfolge erzielen.“

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