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Gefängnis

02.12.2017

Die neue Chefin ist schon da

Mariona Hauck aus Nördlingen ist die neue Chefin in der JVA Niederschönenfeld. Gestern trat sie die Nachfolge von Peter Landauer an.
Bild: Simon Bauer

Mariona Hauck folgt in Niederschönenfeld auf Landauer

An der Spitze der Justizvollzugsanstalt (JVA) Niederschönenfeld hat es am gestrigen Freitag einen nahtlosen Übergang gegeben. Die neue Direktorin heißt Mariona Hauck. Sie folgt auf Peter Landauer, der bekanntlich zum 1. Dezember den Chefposten in der JVA Kaisheim übernahm.

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An ihrem ersten Diensttag in Nordschwaben verschaffte sich Mariona Hauck erst einmal einen groben Überblick über das Gefängnis mit seinen rund 150 Bediensteten und aktuell gut 230 Häftlingen. Der erste Eindruck sei erfreulich: „Die Anstalt ist gut aufgestellt und super organisiert.“ Sie freue sich auf ihre neue Aufgabe, sagte die 46-Jährige gegenüber unserer Zeitung. In der JVA Niederschönenfeld säßen ausschließlich junge Männer ein. Die versuche man mit zahlreichen Maßnahmen – zu denen beispielsweise Ausbildungsangebote gehören – wieder auf den rechten Weg zu bringen.

Das Gefängnis in Niederschönenfeld und die nordschwäbische Gegend kannte Mariona Hauck bereits. Die gebürtige Nördlingerin trat 2004 in den Justizvollzugsdienst ein. Zunächst war sie in der JVA München-Stadelheim tätig, dann ging sie für rund fünf Jahre ins Justizministerium. Dort besuchte sie als Sicherheitsreferentin einmal pro Jahr jede Anstalt in Bayern.

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In den vergangenen zweieinhalb Jahren arbeitete Mariona Hauck wieder in der JVA München-Stadelheim. Dort war sie stellvertretende Leiterin und zeichnete für die Abteilung zuständig, in der ausschließlich Frauen untergebracht sind. Dieser Teil des Gefängnisses befindet sich einige hundert Meter von der Hauptanstalt entfernt in einem eigenen Gebäude, das 2009 hochgezogen wurde.

Wann in Niederschönenfeld der Amtswechsel offiziell vollzogen wird, steht nach Auskunft von Mariona Hauck noch nicht fest. (wwi)

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