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Donau-Ries

14.12.2020

Donau-Ries: Corona-Impfung in Zentren gibt es nur mit Termin

Der Landkreis hat in Nördlingen und Donauwörth jeweils ein Impfzentrum eingerichtet. Dort sollen bis zu 300 Personen am Tag geimpft werden.
Bild: Wolfgang Widemann

Auch wenn der Impfstoff noch fehlt, plant das Landratsamt weitere Abläufe. Mobile Teams werden in Heimen die Spritzen verabreichen. Weiterer Todesfall mit Covid-19.

Die Zahl der positiv auf Covid-19 getesteten Personen im Landkreis Donau-Ries lag am Montagvormittag bei insgesamt 2183. Hiervon gelten 1873 Personen bereits wieder als genesen. Das teilt das Landratsamt Donau-Ries am Montagabend mit.

Leider ist in Zusammenhang mit einer Corona-Infektion ein weiterer Todesfall zu beklagen. Ein 77 Jahre alter, positiv auf Corona getesteter Patient mit Wohnsitz im Landkreis Donau-Ries, verstarb im Krankenhaus in Neuburg (Landkreis Neuburg-Schrobenhausen). Die Anzahl der in Zusammenhang mit Covid-19 Verstorbenen im Landkreis Donau-Ries steigt somit auf 45 Fälle.

Der Inzidenzwert im Donau-Ries-Kreis liegt bei 113,6

In der Folge gelten momentan 265 Personen als aktuell positiv Getestete, sogenannte Indexfälle. Der heutige Inzidenzwert liegt laut RKI bei 113,6. Nach Mitteilung des gKU werden in den lokalen Krankenhäusern 37 infizierte Patienten behandelt, davon sechs intensivmedizinisch.

Stand zu den lokalen Impfzentren: Nach wie vor ist nicht klar, ab wann der Impfstoff auf die lokalen Impfzentren verteilt werden kann, auch die erforderliche Zulassung auf europäischer Ebene fehlt noch, heißt es aus dem Landratsamt, das bis zum 15. Dezember zwei lokale Impfzentren einrichten soll. Nach aktuellem Informationsstand werden die ersten Impfungen aber voraussichtlich durch die mobilen Impfteams an Senioren- und Pflegeheimen durchgeführt werden. Diese wurden von Seiten der Führungsgruppe Katastrophenschutz bereits in einem ersten Schritt informiert. Die Organisation und die Übergabe des Impfstoffes wird hierbei in Abstimmung mit dem Ärztlichen Koordinator, Sebastian Völkl. erfolgen.

Software für die Terminvergabe wird nicht vor Mitte Januar ankommen

In den Impfzentren in Nördlingen und Donauwörth soll ausschließlich nach Terminvergabe und unter Nachweis einer Impfberechtigung geimpft werden. Bei Bürgern, die aufgrund ihres Alters zur Risikogruppe gezählt werden, könnte hier beispielsweise ein Personalausweis als Nachweis des Alters dienen. Die für die Terminvergabe erforderliche Software, die von Seiten des Freistaates Bayern gestellt werden soll, wird voraussichtlich nicht vor Mitte Januar 2021 zur Verfügung stehen, teilt das Landratsamt mit. Aus diesem Grund werde das Landratsamt eine Telefonhotline zur Terminvereinbarung einrichten, welche mit Mitarbeitern des Landratsamtes besetzt werden soll. Für die Impfzentren wurden nun bereits die ersten Materialien wie beispielsweise Schutzausrüstung für medizinisches Personal geliefert.

Krankenhäuser in Donauwörth und Nördlingen können mehr Intensivbetten aufbauen

Wie das gemeinsame Kommunalunternehmen (gKU) mitteilt, stehen in den Krankenhäusern im Moment 23 Intensivbetten zur Verfügung. Diese sind aktuell zu über 90 Prozent ausgelastet. Jürgen Busse, Vorstandsvorsitzender des gKU, möchte ergänzen, dass bei Bedarf sehr kurzfristig weitere Intensivbetten bereitgestellt werden können. Diese können allesamt mit Beatmungsgeräten ausgestattet werden. Insgesamt stünden dann 31 Intensivbetten zur Verfügung, wie diese Zeitung mehrfach berichtet hat. Dafür müsste dann Personal aus anderen Stationen bereitgestellt werden, so dass andere Bereiche zurückgefahren werden müssten. (pm)

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