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Donau-Ries

26.11.2020

Donau-Ries-Kreis: So adventlich geht es in den Städten zu

In Harburg gibt es wieder den Krippenweg.
Foto: Erdinger.

Plus Die Vorweihnachtszeit wird stiller als sonst. Doch die Städte im Landkreis haben sich etwas überlegt, um auch den Advent 2020 besinnlich zu gestalten.

Am Sonntag, 29. November, zünden wir am 1. Advent die erste Kerze an. Auch wenn dieses Jahr die Angebote in der Vorweihnachtszeit deutlich anders ausfallen, gibt es genug Ziele in der Region, die nach draußen locken. Auf geht es zum Adventsspaziergang bei Lichterzauber oder Krippenschauen. Was in den Städten im Landkreis Donau-Ries geboten ist, zeigt dieser Überblick.

Wemding verwandelt sich in einen großen Adventskalender

Die Altstadt Wemdings verwandelt sich in einen großen Adventskalender. An jedem Tag im Advent „öffnet“ sich ein neues Türchen und ein Buchstabe erscheint. Die Schaufenster laden Kinder zum Entdecken ein und geben Erwachsenen beim Abendspaziergang durch die beleuchtete Stadt besinnliche Impulse. Wer dabei noch in jedem Schaufenster-Türchen einen Buchstaben entdeckt, kann ein Lösungswort sammeln und verschiedene Preise gewinnen.

Stefanie Kritsch (Curly Friseure) hat drei größere Krippen aus Hainsfarth organisiert. Diese werden in drei Schaufenstern in der Altstadt dekoriert. Einzelne Stellen in der Altstadt werden durch zusätzliche Lichterketten beleuchtet.

Drei weihnachtliche Handwerkerstände werden den Wochenmarkt am 5. und 12. Dezember von 8 bis 12 Uhr bereichern. Am Samstag, 5. Dezember, ist geplant, dass von 10-12 Uhr ein Nikolaus am Marktplatz unterwegs ist. Vor allem für Kinder soll dies eine kleine Freude im Alltag sein.

Donauwörth hat erstmals einen Lichterpark

Ein zauberhafter Lichtpark in der Promenade und am Donauhafen lassen die Besucher vom stressigen Alltag zur Ruhe kommen und verzaubern große und kleine Kinder. Auch die Sonnenstraße ist dieses Jahr besonders schön dekoriert.

Weiter geht´s mit einem schwäbischen Brauchtum, dem Krippleschauen. Der Krippenverein zeigt in Kooperation mit der CID traditionelle Weihnachtskrippen die in 30 verschiedenen Schaufenstern in der Innenstadt und den beiden Kirchen, dem Münster und der evangelischen Christuskirche ihren Platz finden. Ebenfalls öffnet die Grünbergkrippe am Liebfrauenmünster am 27. November ihre Stalltüren. Lebendige Schafe „bewohnen“ an den Adventswochenenden die aus großen Holzstämmen gefertigte Krippe. Am 28. November wird die Floßkrippe an der Sebastian-Franck-Brücke zu Wasser gelassen.

Wunschwald vor dem Donauwörther Tanzhaus

Als weiterer Anziehungspunkt ist ab dem 27. November wieder der Wunschwald vor dem Tanzhaus aufgebaut. Hier kann jeder, der etwas Gutes tun möchte, einen Baumschmuck für 1 Euro exklusiv beim Backhaus Pfister erwerben und diesen mit einem Wunsch, einem Namen oder einem persönlichen Spruch versehen und an den Bäumen aufhängen. Die gesammelten Spenden kommen heuer der Stiftung „Bürger in Not“ zugute.

Beim „lebendigen Adventskalender“ bieten Geschäfte und Gastronomen an den unterschiedlichsten Orten Aktionen an, die sich an Bräuche anlehnen oder die den Besuchern kleine Weihnachtsfreuden bereiten möchten. Die Aktionen zu den einzelnen Tagen sind zu finden unter www.donauwoerther-weihnacht.de

In Harburg gibt es wieder einen Krippenweg

In Harburg gibt es wie jedes Jahr den Krippenweg vom 1. Advent bis zum 6. Januar in Fenstern der Innenstadt und im Rathaus.

Zudem haben ein paar Harburger die Initiative ergriffen einen Harburger Adventskalender zu organisieren. Hier erscheinen jeden Tag auf der Homepage www.stadt-harburgg.schwaben.de Geschichten, Bilder und Ähnliches. Weiterhin schmücken Privatpersonen und auch Vereine ihre Häuser.

Jubiläum in Monheim

Die Stadt Monheim veranstaltet zusammen mit der ProGeMo wieder einen Adventskalender – bereits zum zehnten Mal! Alle Fenster werden von Monheimer Vereinen, Gruppierungen und Institutionen weihnachtlich geschmückt und laden zu einem gemütlichen Advent-Spaziergang durch Monheim ein.

Ab dem 28. November können Besucher zum Fest gemütlich ihre Geschenke besorgen und erhalten bei jedem Einkauf in einem teilnehmendem Monheimer Geschäft ein oder mehrere Lose. Somit können die Adventskalender-Fenster wieder mit Buchstaben bestückt werden, aus denen sich dann das Lösungswort für das Monheimer Weihnachtsrätsel ergibt. Die ausgefüllten Lose können am 4. Adventswochenende – Samstag, 19. Dezember, und Sonntag, 20. Dezember, in die Losbox vor dem Café Wenninger in der Monheimer Innenstadt eingeworfen werden. Das Monheimer Christkind Lara Hitzler zieht aus allen eingegangenen Losen die glücklichen Gewinner.

Oettingen bietet auch etwas Besonderes

Um in diesen Corona-Tagen einen kleinen Hoffnungsschimmer zu setzen, hat sich das Fürstenhaus Oettingen-Spielberg etwas Besonderes für die Weihnachtszeit einfallen lassen: Im Schlosshof wurde auf dem Marienbrunnen ein großer Adventskranz mit einem Durchmesser von zehn Meter und einem Umfang von 32 Metern aufgebaut, die Mariensäule zieren vier hängende Kränze mit Laternen. Erbprinzessin Cleopatra zu Oettingen-Spielberg, Initiatorin des Projekts, betont, die Familien und Kinder in das Advents- und Weihnachtsprojekt einzubinden, war der Grundgedanke dieser Aktion.

So kam die Idee eines interaktiven Adventskalenders. In jeder Adventswoche gibt es eine Geschichte, diese ist am Eingang zum Schlosshof hinterlegt, kann auf der Homepage „Oettingen-Spielberg.de“ oder per QR-Code am Eingang zum Schlosshof abgerufen werden. Eltern und Kinder lesen diese Geschichte und suchen dann die darin vorkommenden Gegenständen in beleuchteten Fenstern. In der Weihnachtswoche stehen dann alle vier Geschichten zur Verfügung und somit 24 gestaltete und beleuchtete Fenster. Das Advents- und Weihnachtsprojekt ist ab dem ersten Advent bis zum 6. Januar aufgebaut, der Schlosshof täglich von 7.30 bis 20 Uhr geöffnet.

30 Verkaufsbuden in Nördlingen

Etwa 30 Verkaufsbuden am bisherigen Platz zwischen Löpsinger Straße, Schrannenstraße und Marktplatz sind genehmigt worden und werden den „Adventszauber“ bilden. Weihnachtsschmuck, Kunsthandwerk, Spielsachen, Dekoartikel, Winteraccessoires oder auch Weihnachtsgebäck zum Mitnehmen werden ab 4. Dezember bis 23. Dezember von jeweils 12 bis 18 Uhr angeboten.

Insgesamt drei geschmückte Tannen sollen Licht während der Adventszeit in die Lockdown-Dunkelheit bringen.

An den Samstagen ab dem 28. November wird „Musik und Besinnung im Advent“ jeweils um 17 Uhr in der Nördlinger St. Georgskirche stattfinden. Die musikalische Gestaltung übernehmen maximal sechsköpfige Gruppen aus den jeweiligen Chören: am 28. November ein Frauenensemble aus dem Kammerchor St. Georg, am 5. Dezember eine Gruppe des Männerensembles Sonat Vox, am 12. Dezember Bläser aus dem Posaunenchor St. Georg und am 19. Dezember Mitglieder des Sing@Life-Gospelchors. Falls keine weiteren Einschränkungen dazukommen, ist in St. Georg reichlich Platz für 200 Besucher, die derzeit pro Gottesdienst maximal zugelassen sind.

Rain leuchtet in den Ortsteilen

Stimmung soll bei einem Spaziergang durch den weihnachtlich geschmückten Schlosspark entstehen. Zahlreiche Lichterketten wurden um Bäume gewickelt und glitzern in der Dunkelheit, zeigen den Weg durchs Dunkel.

Einen leuchtenden Adventskalender wird es ab 1. Dezember in den Rainer Ortsteilen Etting, Sallach und Bayerdilling geben. Ziel ist es, die Bürger zu nächtlichen Spaziergängen zu animieren, währenddessen die „glanzvoll erleuchtete Fensterprach zu bestaunen ist“, heißt es in einer Ankündigung der Stadt Rain. Bürger schmücken also die Fenster ihrer Wohnhäuser in den genannten Ortsteilen. Jeden Tag wird ein neues Fenster geöffnet und verkürzt die Zeit bis Heilig Abend.

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