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Donau-Ries

11.01.2021

Donau-Ries: Wo gibt es viele Infizierte?

Die meisten Corona-Infizierten gibt es im Landkreis Donau-Ries derzeit in Donauwörth.
Bild: Alexander Kaya

Nun gibt es 77 Todesfälle im Landkreis Donau-Ries. Am stärksten betroffen bei den aktuell Infizierten ist Donauwörth. Manche Orte sind wieder virusfrei.

Die Zahl der Menschen, die bisher insgesamt positiv auf Covid-19 getestet wurden, liegt im Landkreis Donau-Ries bei 3134. Hiervon gelten 2620 Bürger bereits wieder als genesen.

Allerdings waren in Zusammenhang mit dem Virus über das Wochenende weitere Todesfälle zu beklagen, wie das Landratsamt mitteilt. Bei den insgesamt fünf Gestorbenen handelt es sich um Personen im Alter zwischen 77 und 93 Jahren. Bei allen seien erhebliche Grunderkrankungen bekannt gewesen. Zwei Frauen und ein Mann starben in der Donau-Ries-Klinik in Donauwörth, ein Patient in der Universitätsklinik Augsburg. Eine Patientin starb im Seniorenheim Hochaltingen. Die Anzahl der Todesfälle im Landkreis stieg dadurch auf 77.

Somit gelten 437 Personen als aktuell positiv Getestete, sie sind sogenannte „Indexfälle“. Diese sind im Landkreis sehr unterschiedlich verteilt. Während der Wert in Fremdingen aufgrund des Ausbruchs im Pflegeheim Schloss Hochaltingen mittlerweile auf 31 gestiegen ist (vor einer Woche waren es in der Gemeinde noch neun Fälle), sind die Zahlen in Marxheim von 42 auf 23 gesunken. Allerdings gibt es in der dortigen Stiftung St. Johannes mittlerweile zehn Todesfälle, die im Zusammenhang mit dem Virus stehen.

Für Donauwörth sind momentan 125 Fälle verzeichnet – absolut gesehen mit Abstand die meisten im Landkreis – und damit 17 mehr als noch vor einer Woche. Der Grund: Der Ausbruch im BRK-Seniorenheim. In Nördlingen zeigt die Tendenz dagegen weiter nach unten.

Entspannung gibt es offenbar in Münster, das vor einer Woche noch einer der Brennpunkte war. Hier sank der Wert von 16 auf drei. Gleiches galt für Rögling, das nach zuletzt sieben Fällen derzeit wieder „coronafrei“ ist. Auch in Wolferstadt gab es einen Rückgang von sieben auf null, in Holzheim von sechs auf null und in Otting von eins auf null. Wie schon vor einer Woche gibt es momentan nach wie vor keinen Infizierten laut behördlicher Seite in Amerdingen, Mahingen und Megesheim.

Eine recht hohe Anzahl an positiv Getesteten im Verhältnis zur Bevölkerung gibt es neben Donauwörth, Fremdingen und Marxheim derzeit auch in Oberndorf (7,8 Infizierte auf 1000 Einwohner gerechnet) sowie in Ehingen (6,4 Infizierte auf 1000 Einwohner). Ein nennenswertes Minus gab es in Oettingen (von 27 auf 15) oder Genderkingen (von neun auf eins). Bemerkenswert: In Forheim gab es seit Ausbruch der Pandemie im Landkreis lediglich sieben Fälle.


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