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Donauwörth

11.09.2017

Donauries-Ausstellung: Viele Besucher und zufriedene Aussteller

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Nach zögerlichem Start hat die Donau-Ries-Ausstellung an den beiden letzten Tagen richtig Fahrt aufgenommen. Fast 51000 Besucher wurden am Ende auf dem Ausstellungsgelände am Stauferpark gezählt.
Bild: Helmut Bissinger

Die Schau in Donauwörth erlebt am letzten Tag einen Besucheransturm. Verantwortliche ziehen eine äußerst positive Bilanz

Mit einem richtigen Besucheransturm endete am Sonntagabend die „Donau-Ries-Austellung“ in Donauwörth. Über 16600 Menschen strömten nochmals auf das Gelände an der Neudegger Allee. Damit überschritt die Messe heuer die 50000-Besucher-Marke. Laut Organisator Josef Albert Schmid waren es exakt 50946 Personen. Schmid und Landrat Stefan Rößle zeigten sich in einer ersten Bilanz damit „sehr zufrieden“.

Rößle verwies darauf, dass am Wochenende einige andere größere Veranstaltungen im Donau-Ries-Kreis stattfanden. Der Landrat sagte: „Mein Eindruck ist, dass die Leute angetan sind von dem, was gezeigt wurde.“ Gerade bei den Sonderschauen sei viel losgewesen.

Laut Schmid spielte das Wetter am Sonntag perfekt mit: erst Regen, dann besseres Wetter: „Die Besucher konnten flanieren und hier einen schönen Sonntagnachmittag verbringen.“ Die Aussteller seien geradezu begeistert, berichtete der Organisator weiter. Das Angebot in Donauwörth sei hervorragend gewesen. Erstmals waren – die Bundestagswahl vor Augen – auch Parteien bei der Schau vertreten. Die Besucher hätten sich für die Stände interessiert, beobachtete Rößle.

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Der Samstag war bei der Ausstellung bei Dauerregen ein ungemütlicher Tag. Vielleicht gerade deshalb zeigten sich Wein- und Staubsaugerverkäufer, Dienstleister und Handwerker zufrieden, jedenfalls hinsichtlich des gezielten Interesses der Besucher. „Wir haben heute Zeit. Was will man bei diesem Wetter sonst machen“, sagte Brigitte Köhl aus Donauwörth. Sie will sich gezielt an Ständen zum Thema Gesundheit umsehen. Auch für Sigmund Stephan aus Meitingen und Michaela Weber aus Harburg „passte“ das Wetter, um sich „einfach mal umzusehen“.

Unterdessen ging es auf der Showbühne der Donauwörther Zeitung hoch her. Kapfer und Kapfer zogen das Stimmungsbarometer hoch. Zuvor schon war Schnelligkeit gefragt: Drei Bäckergesellen kämpften um den Titel des schnellsten ihres Handwerks in Schwaben. Sie mussten so schnell wie möglich 25 Brezen aus dem zur Verfügung gestellten Teig formen, dazu 25 Mohnzöpfe, 25 Knopfsemmeln, dazu Zöpfe in den verschiedensten Variationen und eine sogenannte Echse. Unter den gestrengen Augen des ehemaligen Bezirkslehrwarts Michael Stadtmüller schenkten sich die drei Bewerber nichts.

Die drei Kandidaten wirkten frisch, dabei waren sie seit Stunden auf den Beinen. Denn aber Mitternacht war erst einmal auf Hochtouren Backbetrieb. „Zum Ausruhen blieb keine Zeit“, erzählten Valentin Buss und Zafar Moradi aus Zusamaltheim. Sie hatten ebenso wie Maximilian Mück aus Augsburg eine feine Technik drauf, kneteten so schnell, dass das Auge kaum folgen konnte, in Windeseile die graue Teigmasse um die Wette. Am Ende distanzierte Maximilian Mück seine Mitstreiter um 800 Sekunden.

„Sonst war der Wettkampf immer bei der Ausstellermesse in Kempten“, erzählte Bäckermeister Anton Wagner Moderator Mathias Schmid. Der Regionalleiter Nord der Augsburger Allgemeine führte durchs Programm und kam auch auf den Konkurrenzkampf zwischen Discountern und Handwerksbäckereien zu sprechen. „Wir Handwerksbäcker können mit reinem Gewissen sagen, was wir anbieten“, sagte dazu Peter Mück (Augsburg), der den Bäckerbezirk Schwaben repräsentierte.

Ein Besuchermagnet ist an allen Tagen, aber insbesondere am Sonntag die Halle mit den ausländischen Partnergemeinden der Kommunen. „Es ist eine tolle Atmosphäre untereinander“, beschrieb Hubert Eberle aus Oberndorf die Stimmung. Der Bürgermeister war selbst mit am Stand der italienischen Partnergemeinde Costermano.

Aus Taksony aus Ungarn war Bürgermeister Lazlo Kreisz gekommen. Er freute sich über das Interesse der ungarischen Spezialitäten wie Salami oder Wein und „die vielen Kontakte auch mit den Rainer Freunden“.

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