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Donauwörth
20.07.2019

B2: Große Schilder gegen Geisterfahrer

Mit dieser Beschilderung soll darauf hingewiesen werden, dass an dieser Stelle beim Parkhotel in Donauwörth keine Einfahrt in die B2 erlaubt ist. In der Vergangenheit hatte es an dieser Stelle vermehrt „Geisterfahrer“ gegeben.
Foto: Alexander Millauer

Die für die Sicherheit auf der Bundesstraße zuständigen Stellen haben jetzt reagiert. Eines der Zeichen in der Parkstadt befindet sich sogar über der Fahrbahn.

„Achtung! Falschfahrer auf der B2 bei Donauwörth.“ Diese Meldung im Radio erschreckte im vorigen Jahr vergleichsweise oft die Verkehrsteilnehmer im südlichen Donau-Ries-Kreis. Nun haben die für die Sicherheit auf der Bundesstraße zuständigen Stellen Maßnahmen ergriffen, um die Gefahr von Geisterfahrern auf dem Abschnitt zwischen der Großen Kreisstadt und Mertingen zu reduzieren.

Bereits vor einigen Wochen wurden im Bereich der Anschlussstelle Donauwörth-Parkstadt zwei große Schilder aufgestellt. Das Zeichen „Verbotene Einfahrt“ befindet sich nun auf weißem Grund und ist deutlicher sichtbar. Jetzt kam auch noch ein weiteres solches Verkehrszeichen hinzu. Es ist an einem Bogenmast direkt über der Fahrbahn montiert.

Zwölf Vorfälle in einem Jahr

Grund für die ungewöhnliche Aktion: Von den Falschfahrern, die der Polizei im vorigen Jahr in der Region gemeldet wurden, waren die meisten in Richtung Süden unterwegs, weil sie vermutlich an der Kurve der Sternschanzenstraße in der Parkstadt (beim Parkhotel) auf die Zufahrt von der B2 eingefahren waren. Zwölf Fälle dieser Art registrierte die Polizei 2018.

Durch glückliche Umstände gab es keine Unfälle. Dennoch: Polizei und Staatliches Bauamt sahen sich genötigt, zu handeln. Jetzt sollen die zusätzlichen Schilder dafür sorgen, dass die Verkehrsteilnehmer an besagter Einfahrt nicht die Orientierung verlieren.

Die meisten bleiben unerkannt

„Das ist eine neuralgische Stelle. Man fährt auf der Sternschanzenstraße geradeaus darauf zu“, merkt Magnus Kastenhofer, Sachbearbeiter Verkehr der Polizei im Donau-Ries-Kreis, an. Mit den kaum zu übersehenden Schildern habe man alle Register gezogen: „Das alles, was möglich ist.“

Dabei blieben die meisten Geisterfahrer unerkannt. Sie konnten die B2 verlassen, bevor die Polizei eintraf. Nur drei der Verkehrssünder konnten die Beamten ausfindig machen. Was der Polizei bei diesem Thema generell auffällt: Häufig seien es ältere Menschen, die zum Falschfahrer werden. Offenbar habe mancher aus dieser Altersgruppe zunehmend Probleme, sich zu orientieren.

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