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Donauwörth

21.12.2020

Donauwörth: Wohin mit all dem Müll durch Corona?

Gebrauchte Mund-Nasen-Schutzmasken auf der Straße sieht man immer mehr - der achtlos entsorgte Müll nimmt durch Corona zu.
Bild: Bernhard Weizenegger (Symbol)

Plus Einwegmasken, Verpackungen beim Essen-Abholen - durch Corona gibt es mehr Müll. Eine Donauwörther Umweltgruppe gibt Ratschläge, wie die Abfälle geringer ausfallen könnten.

Die Corona-Pandemie bringt viel Abfall mit sich: Zu den täglich genutzten Einwegmasken kommen die Verpackungen, wenn man Essen aus den Restaurants abholt. Immer öfters landen die Masken auf der Straße oder die Mülleimer quellen mit Einwegbechern und -behältern über. Ein Phänomen, das auch der Müllsammelgruppe Plogging Donauwörth aufgefallen ist. „Der Müll ist durch Corona noch mal mehr geworden“, sagt Christine Anselmi, die Leiterin der Plogging-Gruppe, welche eine Initiative des Vereins Transition Town Donauwörth ist. Hinter „Plogging“ steckt die Idee, während dem Joggen Müll aufzuheben.

Tipps von Plogging Donauwörth: Müll aufsammeln und Essen in eigener Dose abholen

Ein Tipp von Anselmi, um etwas gegen den Abfall auf den Straßen zu unternehmen: „Man kann auch alleine oder mit einem Freund oder Familienmitglied die Einwegmasken, die auf den Straßen liegen, einsammeln und dann wegwerfen.“ Anselmi selbst hatte zusammen mit den Mitgliedern Martha Stark und Anja Beierlein alleine im November 110 Masken gesammelt.

Anselmis zweiter Tipp: Momentan sei es zwar wichtig die lokalen Gastronomen zu unterstützen, doch den Müll durch das Mitnehmen von Speisen kann auch vermieden werden. Sie rät dazu bei der Bestellung nachzufragen, ob das Essen auch in einem selbst mitgebrachten Behältnis mitgenommen werden kann. „Bisher hat das bei mir in Donauwörth immer geklappt, wenn ich nachgefragt habe“, sagt Anselmi.

Gruppe möchte plastikfreies Mitnehmen von Essen in Donauwörth ermöglichen

Ein System, welches die Leiterin der Plogging Gruppe Donauwörth gerne auch in der Großen Kreisstadt mehr etablieren möchte. Momentan plant sie zusammen mit Transition Town Donauwörth bei der Aktion „Einmal ohne, bitte“ mitzumachen. Die Idee von dem Münchner Verein rehab republic ist es, dass Läden mitmachen und durch einen Aufkleber im Geschäft signalisieren, dass das Essen bei ihnen auch in einem eigenen Behälter mitgenommen werden kann. Ab Januar möchte Anselmi zusammen mit anderen Mitgliedern anfangen Restaurants und Cafés in Donauwörth anzuschreiben und davon zu überzeugen bei der Aktion mitzumachen. (sukl)

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