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Donauwörth

26.05.2017

Donauwörther Bahnhof soll bis 2021 barrierefrei sein

Der Bahnhof Donauwörth soll bis 2021 barrierefrei sein. Das gab die Stadt bekannt.
Bild: Jens Reitlinger

Grünes Licht für den Ausbau des Donauwörther Bahnhofs: 30 Millionen Euro investieren Freistaat und Deutsche Bahn. Auch Harburg und Nördlingen werden barrierefreier.

Nach der Aufwertung Donauwörths als Systemhalt der Bahn ist am Mittwoch ein weiterer Meilenstein bekannt gegeben: Der Donauwörther Bahnhof wird barrierefrei. Das teilte die Stadt in einer Pressemitteilung mit.

Die Planungen, die Finanzierung und der konkrete Zeitplan dazu wurden am Mittag vorgestellt (ausführlicher Bericht folgt). Vor Ort dabei waren Vertreter der Deutschen Bahn AG, Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange, Landtagsabgeordneter Wolfgang Fackler, Landrat Stefan Rößle und Oberbürgermeister Armin Neudert. Im Ergebnis wird der Bahnhof unter anderem eine neue Unterführung unter die Geleise erhalten, vor der aus alle Bahnsteige jeweils mit einem Aufzug zu erreichen sind. Die Finanzierung von voraussichtlich rund 30 Millionen Euro erfolgt zu 75 Prozent durch den Freistaat Bayern und zu 25 Prozent durch die Deutsche Bahn AG.

Für das Ziel eines barrierefreien und damit zugleich moderneren Bahnhofes hat sich die Stadt Donauwörth über Jahre hinweg intensiv eingesetzt. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2021 vorgesehen.

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86 Prozent der Reisenden sollen bequemer zum Zug kommen

Auch die Reisenden in  Nördlingen und Harburg können sich auf Verbesserungen an ihrem Bahnhof freuen. „Für die Reisenden sind das richtig gute Nachrichten. Es geht voran an den Bahnhöfen in unserer Region“, freut sich Ulrich Lange.

Von 2017 bis 2021 investieren Bund, Freistaat und DB die Rekordsumme von rund 1,3 Milliarden Euro für Bahnhöfe in Bayern. „Mit den Investitionen in den nächsten Jahren kommen bis 2021 mehr als 86 Prozent der Reisenden bequemer zum Zug“, so Klaus-Dieter Josel, Konzernbevollmächtigter der Bahn in Bayern, der auf Einladung von Lange die Planungen vorstellte.

In Donauwörth werden künftig alle Bahnsteige über eine neue Personenunterführung mit Treppen und jeweils einem Aufzug angeschlossen sein. Die Finanzierung des Umbaus erfolgt über das sogenannte Bayern-Paket 2 – ein gemeinsames Ausbauprogramm zwischen DB und Freistaat, in dem auch anteilig Bundesmittel enthalten sind. Die Arbeiten zum barrierefreien Ausbau sollen 2020 beginnen, die Inbetriebnahme ist für das Jahr 2021 vorgesehen. Voraussetzung ist, dass das erforderliche Baurechtsverfahren im üblichen Zeitrahmen abgeschlossen werden kann.

Auch Bahnhof in Nördlingen wird barrierefrei

Auch der Bahnhof in Nördlingen soll barrierefrei umgebaut werden. Aktuell startet die Vorplanung für die notwendigen Maßnahmen am Hausbahnsteig und am Mittelbahnsteig. Baubeginn könnte nach aktuellem Stand 2020 sein – mit voraussichtlicher Inbetriebnahme 2021. Im Rahmen des barrierefreien Ausbaus sollen der Hausbahnsteig und der Mittelbahnsteig modernisiert und auf 76 Zentimeter über Schienenoberkante erhöht werden. Auch ist geplant, die Personenunterführung zu erneuern und beide Bahnsteige mittels Aufzügen barrierefrei zu erschließen. Finanziert werden die Planungen und die Umbauten über das Zukunftsinvestitionsprogramms (ZIP) des Bundes und aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) zwischen Bund und DB.

In Harburg plant die DB, den bisherigen Haltepunkt zu verlegen und circa 80 Meter nördlich des Bahnübergangs an der Mündlinger Straße barrierefrei neu zu bauen. Der zuletzt geplante Standort rund 250 Meter weiter südlich hatte sich aus technischen Gründen als nicht realisierbar herausgestellt. Trotz der erforderlichen Umplanungen ist es weiterhin das Ziel, den neuen Bahnhof im Dezember 2018 in Betrieb zu nehmen. Die Finanzmittel werden aus der Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung (LuFV) zwischen Bund und DB bereitgestellt. pm

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