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23.06.2015

ESG Kräuter: Biogasanlage auch verkauft

Investor will sie weiter betreiben

Rund zwei Monate nach der Übernahme der insolventen Firma ESG Kräuter durch die Unternehmensgruppe Fuchs steht nun auch fest, was mit der Biogasanlage passiert, die sich an dem Betrieb befindet. Insolvenzverwalter Christian Plail (Kanzlei Schneider, Geiwitz & Partner) hat einen Investor gefunden, der die komplette Anlage übernimmt – und auch weiter betreiben wird, wie es in einer Pressemitteilung heißt.

Es handelt sich um die Firma SM-Energy, die in Mitterteich ( Oberpfalz) angesiedelt ist. Sie sei ein „erfahrenes Unternehmen“, betont Plail. SM-Energy habe sich seit vielen Jahren mit der Erzeugung von regenerativer Energie und insbesondere als Betreiber von Biogasanlagen „einen sehr guten Namen gemacht“.

Plail zufolge gehören zu dem Unternehmen derzeit sechs Biogasanlagen sowie eine Reihe von Solar- und Windkraftwerken. Zudem betreue SM-Energy rund 100 Biogasanlagen technisch. Nach Angaben von Plail kündigte Geschäftsführer Markus Sporrer bereits zusätzliche Investitionen in Hamlar an, um noch bedarfsgerechter produzieren zu können und noch effizienter Energie zu erzeugen.

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Ohne Störungen gelaufen

Die Anlage in Hamlar lief dem Insolvenzverwalter zufolge in den vergangenen Monaten ununterbrochen und ungestört. Bekanntlich hatte die Biogasanlage vor allem zum Jahreswechsel 2013/2014 für mächtig Ärger gesorgt, weil von ihr eine erhebliche Geruchsbelästigung für umliegende Orte ausging. Durch eine Reihe von Maßnahmen sollte dieses Problem gelöst werden.

Der Küchenkräuterhersteller ESG Kräuter meldete – wie berichtet – kurz vor Weihnachten 2014 Insolvenz an. Im April kaufte die Unternehmensgruppe Fuchs den Betrieb und versicherte, es würden alle 40 Festangestellten ihren Arbeitsplatz behalten. Der klassische Geschäftsbetrieb der ESG Kräuter GmbH habe sich nach der Übernahme „sehr erfreulich entwickelt“, so Christian Plail. (wwi/dz)

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