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Donauwörth

12.05.2020

Edeka soll bleiben: CSU-Räte wenden sich an Firmen-Vorstand

Der Edekas in der Berger Vorstadt soll geschlossen werden.
Bild: Helmut Bissinger

Plus Die CSU Donauwörth erinnert an Aussagen zum langfristigen Erhalt des Marktes in der Berger Vorstadt.

Mit einem eindringlichen Appell zum Erhalt des Edeka-Marktes in der Berger Vorstadt in Donauwörth haben sich die Stadträte Jonathan Schädle und Stefan Loh im Namen der CSU-Fraktion im Stadtrat und des CSU-Ortsverbandes an den Vorstand von Edeka Südbayern gewandt.

"Herber Schlag" für Mitarbeit und Kunden des Marktes in Donauwörth

„Mit Entsetzen“ habe man die Meldung über die beabsichtigte Schließung des Marktes in der Berger Vorstadt 31 in Donauwörth zur Kenntnis genommen. Diese Nachricht sei „ein herber Schlag sowohl für die Mitarbeiter als auch für die treue Kundschaft aus allen Altersklassen in diesem Bereich“. Der Supermarkt werde nicht nur von zahlreichen Schülern des gegenüberliegenden Gymnasiums Donauwörth mit gut 1200 Schülern, sondern auch von den Bürgern der umliegenden Wohngebiete und dem nördlichen Stadtbereich rege frequentiert.

Sogwirkung für umliegende Geschäfte

Der Markt stelle im nördlichen Stadtgebiet von Donauwörth, in der Berger Vorstadt und im Stadtteil Berg „einen Magnet für alle Altersklassen dar und hat damit auch Sogwirkung für die umliegenden Geschäfte“.

Die Menschen, die in diesem Bereich von Donauwörth lebten, benötigten den Einkaufsmarkt dringend, um sich mit Waren des täglichen Bedarfs auch ohne Auto zu versorgen.

Widerspruch zu den Aussagen von 2018

Würde diese Entscheidung tatsächlich umgesetzt, stelle „dies nicht nur einen erheblichen Vertrauensverlust in die Marke Edeka dar“, sondern widerspräche „sämtlichen bisherigen Aussagen von Edeka zum langfristigen Erhalt des Marktes“, zuletzt auch gegenüber dem Donauwörther Landtagsabgeordneten Wolfgang Fackler im März 2018, so die CSU-Vertreter weiter in einer Stellungnahme.

Die Firma Edeka werbe indes auf der firmeneigenen Homepage für sich als verantwortungsbewussten Nahversorger mit Lebensmitteln und Waren des täglichen Bedarfs und regionalen Arbeitgeber und Wirtschaftsfaktor.

„Dieser Verantwortung muss Edeka nicht nur durch vielversprechende Werbeaussagen, sondern auch durch den langfristigen Erhalt des Marktes gerecht werden“, so Loh und Schädle. (pm)

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