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Vokalmusik

24.05.2019

Ein Abend zum Zuhören und Mitsingen

Die Mitwirkenden beim offenen Singen des Männerchors Heilig Kreuz.
Bild: Herb

Der Männerchor Heilig Kreuz hatte sich etwas Besonderes einfallen lassen

Der Männerchor Heilig Kreuz Donauwörth hatte zu einem offenen Singen in den Münsterpfarrsaal eingeladen, um die Freude an der Vokalmusik zu vermitteln. Die Gäste, die dabei waren, erlebten dabei einen sehr abwechslungsreichen Abend mit einem ebenso ansprechenden wie anspruchsvollen Programm, das unterschiedliche Themenkreise behandelte. Zu ihnen gehörten beispielsweise „Frühling“ oder „Sagen“ in Musik und Wort.

Vom Komponisten Philipp Friedrich Silcher, der durch seine schönen Volksliedsätze bekannt ist, stammte ein Großteil der ausgewählten Stücke, die der Männerchor musikalisch ausgereift und interpretatorisch differenziert darbot.

Nicht nur Zuhörer, sondern auch Mitwirkende

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Dabei gefielen besonders das „Heideröslein“ und der „Lindenbaum“, denen die jeweilige Kunstfassung des Komponisten Franz Schubert durch die Solovorträge der Sängerin Anne-Kathrin Abel gegenübergestellt wurden. Anne Kathrin Abel, die auch in der Münsterkirche immer wieder solistisch auftritt, beglückte die Zuhörer mit ihrer wundervollen Sopranstimme sowie mit ihrer natürlichen Ausstrahlung.

Dabei harmonierte sie perfekt mit ihrer Klavierbegleiterin Maria Steffek, der musikalischen Leiterin des Männerchors Heilig Kreuz. Zum Gelingen des Abends trug nicht zuletzt auch Martina Neuber bei, die ihre Gedichte klar und ausdrucksvoll vortrug.

Die Gäste – und das war das Besondere der Veranstaltung – waren aber nicht nur Zuhörende, sondern auch selbst Mitwirkende. Neben populären Volksliedern wie „Nun will der Lenz uns grüßen“ lernten sie beim gemeinsamen Singen auch weniger bekannte, aber wunderbare Lieder wie das melancholische „Es fiel Reif in der Frühlingsnacht“ kennen.

Durch diesen Abend mit weltlichen Texten und Liedern hat der Männerchor gezeigt, dass er als Kirchenchor nicht nur geistliche Stücke im Repertoire hat, sondern sich auch in der außerkirchlichen Literatur beheimatet fühlt und diese gut und gerne vorträgt. (dz)

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