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Tanz

01.02.2019

Ein Ballfest voller Nostalgie

Die Musiker des Hürbener Ballorchesters unter dem Dirigat von Uwe Rachhut versetzten die Gäste im Thaddäus erneut in gute Laune und Tanzstimmung. Auch im kommenden Jahr soll das wieder der Fall sein.
Bild: Evi Heigl

Uwe Rachhut und das Hürbener Ballorchester spielen im Barocksaal des „Thaddäus“ auf. Die Traditionsveranstaltung soll entgegen aller Befürchtungen auch 2020 wieder stattfinden

Einmal im Jahr verwandelt sich der Barocksaal der Kaisheimer Kleinkunstbühne Thaddäus in einen festlichen Tanzsaal und öffnet dann seine Pforten für ein nostalgisches Ballfest, das in dieser Art selten geworden ist. 20 Musiker spielen dann zum Tanz auf: Da gibt es handgemachte Orchestermusik unplugged, also ganz ohne elektronische Verstärkung.

In seiner Begrüßung schreckte diesmal Hausherr Jürgen Panitz die festlich gekleideten und gut gelaunten Gäste mit der Ankündigung auf, dass der 22. Ball dieser traditionsreichen Reihe aus wirtschaftlichen Gründen wahrscheinlich der letzte sein werde. Er wünschte aber gerade aus diesem Grund allen Besuchern eine rauschende Ballnacht.

Und in der Tat wurde es wieder ein wunderschöner Abend. Das Hürbener Ballorchester unter Leitung von Uwe Rachuth eröffnete mit der „Fächerpolonaise“ das Tanzvergnügen und verzauberte in bewährter Weise sein Publikum wieder mit einem vielfältigen Programm.

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Zylinder und Abendkleid, Plüsch und Plunder

Die tanzbegeisterten Besucher – teils mit Zylinder und im Abendkleid, teils in Plüsch und Plunder – vergnügte sich bei der ewig jungen Musik von Johann Strauß, aber auch bei Schlagern wie „Max, du hast das Schieben raus!“, schwoften zu Film-Klassikern wie „Moon River“ oder auch zu Bill Ramseys „Zuckerpuppe aus der Bauchtanztruppe“. In den Pausen gab es als besonderes Schmankerl launige Einlagen vom Kabarett-Duo Die Mehlprimeln. Indessen verwöhnte die Küche des Hauses die Gaumen der Gäste vorzüglich.

Besondere Tanzstimmung kam auf, wenn Christoph Lambertz als Tanzmeister auftrat und traditio-nelle Figuren- und Formationstänze anleitete. Lambertz ist Leiter der Beratungsstelle für Volksmusik des Bezirks Schwaben und Mitgestalter des Ballabends. „Er erklärt die Tänze und Tanzspiele so einfach und unkompliziert, dass man gleich mitmachen kann!“, schwärmte Irmgard Pöppel, die mit ihrem Mann extra aus Regensburg angereist war, um diese Ballnacht im Thaddäus mitzuerleben.

Auch Orchesterchef Uwe Rachuth war wieder in seinem Element. Mit unverwechselbarem Charme und Witz führte er durch den Abend, sprang bisweilen selbst von der Bühne, um leidenschaftlich mitzutanzen. So hielt er bis spät nachts das Publikum in bester Stimmung, das dann mit „Sag beim Abschied leise Servus’“ glücklich in die Nacht entlassen wurde.

Überrascht und glücklich war am Ende auch Veranstalter Jürgen Pa-nitz. Auf Anregung eines Tanzbe-geisterten entschloss sich eine statt-liche Anzahl aus den Reihen der Ballbesucher bereits 70 Karten für den Nostalgieball 2020 zu bestellen. Und so steht fest: Die Gefahr ist gebannt und Uwe Rachuth und das Hürbener Ballorchester werden auch im nächsten Jahr im Kaisheimer Thaddäus die Geigen wieder erklingen lassen. (Bruno König)

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