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Bühne

08.02.2018

Ein Bauplatz als Problemlösung

Sie proben unter Regie von Klaus Tremel (von links): Martin Eicher, Johannes Amerdinger, Sebastian Funk, Lisa Schmidt, Thomas Jung, Daniela Winter, Patrick Sonnenleitner, Lisa Fürnrohr, Achim Wiedenmann und Marina Winter.
Bild: Ingrid Eicher

Theaterverein Mauren lädt ein zu einer spritzigen Komödie

In Mauren hebt sich im März sieben Mal der Vorhang für die Komödie „Der ledige Bauplatz“. Der dortige Theaterverein studiert das Lustspiel derzeit unter Regie von Klaus Tremel ein.

Darin geht es um die Nöte der Familien Hufnagel und Koch. Karl-Otto Hufnagel (Achim Wiedenmann) und Hugo Koch (Sebastian Funk) haben ein großes Problem – die Schwester ihrer Ehefrauen, die ledige „Tante“ Berta (Daniela Winter). Laut Testament des Vaters von Karola Hufnagel (Marina Winter) und Mathilde Koch (Lisa Schmidt) müssen sie Berta so lange bei sich im Haus behalten, bis diese einen Mann gefunden hat. Doch das ist nicht so einfach, denn Berta liebt Bier, Schnaps und Zigarren mehr als Wasser, Seife und Arbeit. Unter dem Wohnrecht der Tante leiden auch Sohn Kurt (Patrick Sonnenleitner) und dessen Frau Irmi (Lisa Fürnrohr).

Die jährlichen Verhandlungen, wo denn die ungeliebte „Tante“ das nächste Jahr bleiben soll, belasten das verwandtschaftliche Verhältnis sehr. Deshalb wird der Entschluss gefasst, die Sache endgültig zu regeln. Berta soll mittels einer Annonce verheiratet werden. Und da mit Berta nun wirklich kein Staat zu machen ist, gibt es als Mitgift einen Bauplatz. Schon bald melden sich die ersten Bewerber (Martin Eicher). Die Brautschau läuft natürlich nicht ohne Verwicklungen ab, was vor allem der neue Aushilfspfarrer (Johannes Amerdinger) zu spüren bekommt.

Aber kaum ist Berta unter größten Anstrengungen an den Mann gebracht, geschieht etwas völlig Unvorhersehbares: Nachbar Franz (Thomas Jung) entdeckt auf Bertas Bauplatz eine Ölquelle und Berta gewinnt im Lotto. Jetzt versuchen Karl-Otto und Hugo alles, um die „liebe Berta“ und ihr „schönes Geld“ zu behalten. Doch keiner hat mit Berta gerechnet, die nun selbst einen Heiratskandidaten präsentiert. Die Verwandten laufen zur Hochform auf. Sie versuchen mit allen Mitteln, zu retten, was zu retten ist. Gibt es ein Happy End? Bis diese Frage geklärt ist, gibt es für die Zuschauer viel zu lachen. (dz)

Der Theaterverein Mauren freut auf den Besuch seiner Vorstellungen am 3., 4., 9., 10., 11., 16., und 17. März im Gasthaus Lamm in Mauren. Die Aufführungen am Sonntag beginnen jeweils um 18 Uhr, alle anderen Vorstellungen um 19.30 Uhr. Kartenvorbestellungen sind erwünscht unter Telefon 09080/967171.

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