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Pflanzenwelt

07.02.2018

Ein Blütenmeer mitten im Winter

Schneeglöckchen und Winterlinge blühen in der Donauwörther Promenade zuhauf – kein ungewöhnliches Ereignis, sagt ein Experte.
Bild: Rudi Brix

Winterlinge und Schneeglöckchen blühen in der Region

Quasi mitten im Winter haben sich in den vergangenen zwei Wochen manche Parkanlagen und Gärten in der Region in blühende Flächen verwandelt. Aus dem Boden sprießen vor allem gelbblütige Winterlinge und leuchtend weiße Schneeglöckchen. Das kann Ende Januar/Anfang Februar durchaus passieren, erklärt Paul Buß, der als Kreisfachberater für Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt beschäftigt ist.

Die Pflanzen entwickelten sich Buß zufolge durch die zuletzt recht milden Temperaturen. Winterlinge und Schneeglöckchen seien darauf spezialisiert: „Die noch kahlen Bäume nehmen ihnen kein Licht weg. Sie nutzen diese Zeit, um Energie und Nährstoffe zu sammeln, damit sie nächstes Jahr wieder austreiben können. Wenn es wärmer wird, gehen sie in Sommerruhe.“

Dass die Tage und Nächte in dieser Woche wieder frostig sind, könne diesen Pflanzen nichts anhaben: „Sie haben einen natürlichen Frostschutz und halten Minustemperaturen aus.“ Dem Experten zufolge spitzen inzwischen auch die Blattspitzen der Narzissen aus dem Boden. Die ersten Krokusse dürften schon blühen. Gleiches gelte für einige Straucharten: „Die Haselnuss steht in voller Blüte.“ Früh dran seien auch manche exotische Sträucher wie die Zaubernuss mit ihren gelben Blütenfäden. (wwi)

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